Beeindruckt von der Menschlichkeit der Helfer bei Vermisstensuche
GMUNDEN. Dank eines Großeinsatzes von professionellen und ehrenamtlichen Helfern konnte ein abgängiger 87jähriger, an Demenz leidender Pensionist rechtzeitig gefunden werden.

Sieben Feuerwehren unter der Leitung der FF Gmunden, das Rote Kreuz mit Suchhunden, die örtliche Bergrettung, Hubschrauber und Mannschaften der Polizei, Behördenvertreter, viele Nachbarn und persönliche Bekannte – vom Volksschüler bis zum Pensionisten – hatten sich hochmotiviert auf den Weg gemacht, um den abgängigen Karl Peterstorfer zu suchen und zu finden. Wie durch ein Wunder konnte der 87jährige Gmundner Pensionist aus dem tief eingeschnittenen Graben des Altmünsterer Kuchlbaches nach 26 Stunden Suche mit leichten Verletzungen geborgen werden.
Oft hörte man beim laufenden Einsatz die Redewendung: „Aufgeben tun wir nur einen Brief, nicht aber die Suche!“ – Für die Familie des Vermissten ein Beweis dafür, „dass bei uns Menschlichkeit vorbildlich gelebt und die Menschenwürde eines jeden Einzelnen geachtet wird“. „Während in großen Teilen der Welt die Menschenwürde mit Füßen getreten wird, haben vergangene Woche viele Einsatzkräfte gezeigt, wie echte Menschlichkeit gelebt werden kann“, zeigte sich der Schwiegersohn des Vermissten von der großen Hilfsbereitschaft beeindruckt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden