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ALMTAL. Bis Ende 2019 scheint die Zukunft der Almtalbahn gesichert zu sein. Eine nach eigenem Bekunden überparteiliche Petition zu diesem Thema hat in den letzten Wochen über 1400 Stimmen gesammelt – und möchte mit allen zusammenarbeiten, die sich in dieser Sache engagieren.

Viele Almtaler befürchten eine Einstellung der Bahnstrecke.
Viele Almtaler befürchten eine Einstellung der Bahnstrecke.

Der Schulterschluss sei auch wichtig, frei nach dem Motto: „Je mehr desto besser“, so Bernhard Bimminger. Der Pettenbacher, selbst ein regelmäßiger Nutzer der Almtalbahn, hat die Petition „Retten wir die Almtalbahn“ vor einigen Wochen ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Erhalt der Almtalbahn von Wels bis Grünau sicherzustellen.

Ungewisse Zukunft nach 2019

Fakt ist, dass die Vereinbarung zwischen Land und ÖBB zur Weiterführung der Bahn mit Ende des Jahres vorbei ist. Geklärt ist, dass es dann zumindest bis Ende 2019 weitergeht. Darüber hinaus steht aber eine Schließung der Almtalbahn oder nur noch die Kurzstrecke zwischen Wels und Sattledt im Raum – „eine Katastrophe für viele Schüler, Pendler, aber auch Erholungssuchende“, so Bimminger.

„Auslastung höher als in der Statistik“

Zur oft zitierten „mangelnden Auslastung“ der Almtalbahn verweist Bimminger auf häufig kaputte Fahrscheinautomaten und „fast nicht vorhandene“ Kontrollen. Viele Bahnreisende würden daher auf den Kauf einer Karte verzichten – und dann auch nicht in der Statistik aufscheinen. Konkrete Zahlen dazu kenne er aber nicht.

„Almtalbahn auch für den Tourismus wichtig“

Kritisch sieht Bimminger das seiner Meinung nach fehlende Engagement aus touristischer Sicht. Ein Vorwurf, den Stefan Schimpl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Almtal, nicht nachvollziehen kann: Die Almtalbahn sei etwa bei der Bewerbung des Almtalwanderweg ein wesentliches Element. Man sei daher im Hintergrund in Sachen Almtalbahn auch sehr aktiv und stünde mit allen Partnern in Kontakt, könne den Erhalt der Bahn aber „selbstverständlich nicht selbst finanzieren“, so Schimpl.

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