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BEZIRK GMUNDEN. Seit den traurigen Spitzenzahlen Anfang der 1970er-Jahre nimmt die Zahl der Verkehrstoten in Oberösterreich langsam aber stetig ab: Waren 1972 noch 454 im Straßenverkehr verlorene Menschenleben zu beklagen, so weist die Verkehrsstatistik des Landes Oberösterreich für 2017 insgesamt 81 Verkehrstote auf.

Im vergangenen Jahr kam es zu vielen schweren Unfällen – fünf Personen starben. Dieser Unfall in Pinsdorf endete glücklicherweise glimpflich. Foto: Wolfgang Spitzbart

Im Bezirk Gmunden starben fünf Menschen – um drei weniger als im Jahr zuvor. Auch in sieben anderen Bezirken ging die Zahl der Verkehrstoten zurück, am stärksten in Vöcklabruck (minus sechs Tote). Der höchste Anstieg war in Kirchdorf zu verzeichnen (plus fünf Tote). Oberösterreichweit ging die Zahl der Verkehrstoten von 90 auf 81 zurück.

Zu hohes Tempo als Hauptursache

Bezüglich der Unfallursachen liegen Unachtsamkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit mit 28 beziehungsweise 17 Prozent an der Spitze. Es folgen Vorrangverletzungen, Fehlverhalten von Fußgängern und Überholen.


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