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OÖ/BEZIRK GMUNDEN. Auf ein einsatzreiches Jahr blickte der Oö. Landes-Feuerwehrverband bei seiner Pressekonferenz zurück. Im Bundesland wurden mehr als 6,47 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet und über 63.000 Einsätze durchgeführt. Bei der Jugendarbeit zeigt sich ein leichter Trend zu mehr „Jungfeuerwehrlern“ – trotz schwächerer Geburtenjahrgänge.

Immer im Einsatz: Feuerwehren helfen nicht nur bei Bränden sondern auch bei Unfällen wie hier kürzlich in Bad Ischl. Foto: FF Bad Ischl

Bezirksfeuerwehrkommandant Stefan Schiendorfer sieht auch die Feuerwehren des Bezirks gut versorgt: „Ich bin sehr zufrieden. Vor allem in der Nachwuchsförderung und der Jugendarbeit passiert auch einiges, zum Beispiel das Schulprojekt Gemeinsam, sicher, Feuerwehr.“ Dennoch sind manche Wehren derzeit auf Nachwuchssuche, wie etwa  die Feuerwehr der Stadt Gmunden, die regelmäßig entsprechende Infoabende anbietet.

Geringere „Durchdringung“

Vergleicht man den Bezirk Gmunden mit den Landeszahlen, so ist die „Durchdringung“, also das Verhältnis von Feuerwehrmitgliedern zur Gesamtbevölkerung, insgesamt eher gering: Nur 4,1 Prozent der Gmundner Bevölkerung sind bei der Feuerwehr. Dies ist der niedrigste Wert abseits von Linz, Wels und Steyr. Zum Vergleich: Freistadt und Schärding liegen mit 14,6 und 14,3 Prozent an der Spitze.

Weniger Frauen als im Landesvergleich

„Regionsbedingt“ sei eine weitere Besonderheit der Feuerwehren des Bezirks, nämlich der vergleichsweise niedrige Frauenanteil, so Bezirksfeuerwehrkommandant Schiendorfer: Im Bezirk ist nicht einmal jedes 25. Mitglied weiblich – im Landesvergleich ist einer von 15 „Feuerwehrlern“ eine Frau. Und während Mädchen landesweit schon fast ein Drittel der Feuerwehrjugend ausmachen, ist es in Gmunden ein knappes Zehntel.


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