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BEZIRK GMUNDEN/LAAKIRCHEN. „Do it yourself“ liegt im Trend. Auch die Gmundner Bezirkslandjugend setzt aufs Selbermachen und rief vor einigen Monaten die „Tinkerei“ ins Leben. Bei einer Modeschau waren nun die Ergebnisse zu sehen.

  1 / 2   Die „getinkerten“ Taschen im Trachtenstil wurden im Rahmen einer Modeschau präsentiert. Fotos: Landjugend Bezirk Gmunden

Das Ziel der „Tinkerei“ (vom englischen „to tinker“ = basteln) ist es, vorderhand nutzlose Trachtenstoffreste sinnvoll zu verwenden und zugleich das alte Handwerk des Nähens wieder neu zu beleben.

Lust aufs Nähen

Unterstützt von Schneiderinnen der Wichtelstube, die auch die Stoffreste zur Verfügung stellte, produzierte zunächst die LJ-Bezirksleitung erste „Tinker-Bags“. Später wurden in insgesamt elf Nähkursen im ABZ Salzkammergut 117 dieser Patchwork-Taschen produziert. Auch das ZIB Hagenmühle, das junge Menschen bei der Berufsvorbereitung unterstützt, nahm mit acht Jugendlichen am Projekt teil. Bei einem Charity-Flohmarkt im Salzkammergut Einkaufspark SEP wurde zudem für einen guten Zweck „getinkert“ und zwei der handgemachten Taschen verlost.

Workshops gefragt

Zuletzt präsentierten im Rahmen des Bezirkspflügens in Laakirchen zwanzig Landjugend-Models, trachtig eingekleidet, ihre „getinkerten“ Taschen. Die Modeschau war eigentlich als Abschluss des Projekts gedacht – doch es könnte auch anders kommen: “Es gibt immer noch Anfragen für Workshops, und auch für weitere Modepräsentationen“, freut sich Projektleiterin Eva Gattinger über den Erfolg des Projekts zum Thema Dorfverstand – Tradition erleben.


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