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BEZIRK GMUNDEN. Grandiose Landschaften, einsame Dörfer, pulsierende Städte, faszinierende Kulturstätten, aber auch Umweltsünden und Spätfolgen des Kalten Krieges: In seinem brandneuen Multivisionsvortrag lädt der Gosauer Helmut Pichler zu einer Reise entlang der Seidenstraße.

Foto: Helmut Pichler
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Dreimal besuchte Pichler in den vergangenen zwei Jahren die zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan. Sein neues Bild- und Filmabenteuer bietet spannende Einblicke – kurzweilig erzählt und begleitet von beeindruckenden Bildern und spektakulären Filmszenen.

So zeigt Pichler die beiden Gesichter des Aralsees: Der ehemals viertgrößte Binnensee der Welt ist – vom Menschen verursacht – auf usbekischer Seite fast völlig ausgetrocknet. Positiv überraschte den Gosauer die kasachische Seite, wo mit Hilfe eines Staudammes neuer Lebensraum für Fische geschaffen wurde. Im ehemaligen Atomwaffentestgebiet Semipalatinsk fotografierte er im Strahlenschutzanzug die riesigen Krater und Reste von militärischen Einrichtungen.

Winterzauber mit Adlerjägern und Eisfischern

Als herausragenden Glanzpunkt der Seidenstraße bezeichnet der Gosauer die Stadt Samarkand, ein einzigartiger Schnittpunkt der Weltkulturen. Besonders fasziniert war er von den Schönheiten, die Kasachstan und Kirgistan im Winter zu bieten haben. Am Aralsee war er bei minus 35 Grad mit Eisfischern unterwegs. In den Bergen Kirgistans begleitete er einen Adlerjäger auf der Beizjagd. Auch die Skier schnallte Helmut Pichler an und testete die kleinen Skigebiete Shymbulak und Karakol.


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