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GMUNDEN. Die Gschliefgraben-Rutschung 2007 ist vielen noch in lebhafter Erinnerung. Eine Gmundner Georgrafie-Studentin befragt nun Gmundner zu ihrem Wissen über dieses Naturphänomen und sammelt Ideen zur Gestaltung des Areals.

2Ich möchte keine Diplomarbeit schreiben, die man einfach ins Kastl legt“, erzählt Katharina Bojdunyk. Nach langem Überlegen gab eine Exkursion mit dem Gschlief-Spezialisten Johannes Weidinger den Ausschlag für die Themenwahl. Anhand des Gmundner Gschliefgrabens erhebt die Gmundnerin, wie wichtig die Sensibilisierung der Menschen für Naturkatastrophen ist.

Dazu hat sie auch einen Online-Fragebogen erstellt und hofft noch bis 23. Februar auf rege Beteiligung. Gefragt wird unter anderem, wie gut sich die Gmundner über die historische und aktuelle Situation des Gschliefgrabens informiert fühlen. Die angehende Geografie-Lehrerin schlägt aber auch Möglichkeiten vor, das Areal informativ zu gestalten – etwa mit Schautafeln oder einem Themenspielplatz. „Ich würde mich natürlich freuen, wenn dass dann auch Eingang in die Planungen findet“, so die 25-Jährige, die mit ihrer Arbeit auch allgemein das Bewusstsein für die Kräfte der Natur fördern will: „Naturkatastrophen – also, Situationen, in denen die Natur uns überfordert – können jeden treffen.“


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