Straßenerhaltung: Nach Schnee folgt Arbeit wegen Frostaufbrüchen
GMUNDEN. Nach dem massiven Schneefall und Dauereinsatz für die „Schneepflug-Fahrer“ sind nun vielerorts die „Straßenflicker“ wieder im Einsatz, um die Frostschäden zu beseitigen.

Wer kennt sie nicht, die holprigen Straßen während eines strengen Winters mit vielen Minusgraden. Die sogenannten Frostaufbrüche entstehen durch Eindringen von Wasser in die Asphaltschichten an undichten Fahrbahnteilen. Gefriert das Wasser aufgrund der hohen Minusgrade, vergrößert sich sein Volumen um etwa 10 Prozent und sorgt dabei für regelrechte Frostsprengungen. „Auf einen Quadratzentimeter wirken dabei bis zu zwei Tonnen“, weiß Gmundens Straßenmeister Alois Lüftinger.
Aufbrüche müssen rasch repariert werden
Wichtig ist es deshalb, sofort zu reagieren und die betroffenen Straßenteile rasch auszubessern, um Schlimmeres zu vermeiden. Denn eine aufgebrochene Fahrbahnwunde vergrößert und vertieft sich sehr rasch, was schließlich zu tiefen und vor allem gefährlichen Schlaglöchern führt. Verwendet wird hierfür ein spezieller Zwei-Komponenten-Asphalt, der sogar bei minus zehn Grad in die Fahrbahn eingebaut werden kann. Lüftinger appelliert deshalb an die Verkehrsteilnehmer: „Wir sind bemüht, alles so rasch wie möglich herzurichten. Daher bitte aufpassen und das Tempo anpassen.“


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