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ALTMÜNSTER/VOCHDORF. Ein oberösterreichweites Pionier-Projekt startete unlängst an den NMS Altmünster und Vorchdorf: Schüler wurden als „Green Peers“ ausgebildet und sollen künftig ihre Mitschüler für Nachhaltigkeit sensibilisieren.

Foto: KEM
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Bisher wurde „Green Peers“ nur in Oberstufen angeboten. Nun wurden erstmals auch NMS-Schüler geschult. Das Pilotprojekt wurde vom Klimabündnis OÖ gemeinsam mit der KEM (=Klima- und Energiemodellregion) Traunstein umgesetzt.

Es muss nicht immer das Eltern-Taxi sein

Das Konzept der Peer-Education legt den Schwerpunkt auf Wissensvermittlung durch Gleichaltrige. Dazu müssen sie sich zunächst selbst informieren: In einem zweitägigen Workshop erfuhren die jungen „Green Peers“, was schon junge Menschen tun können, um das Klima wirksam zu schützen. Das reicht von der bewussten Wahl der Mobilität – etwa, ob man sich von den Eltern zur Schule oder zum Sport bringen lässt, oder andere Möglichkeiten nutzt – bis zur Mülltrennung.

Klimaschutz durchs Essen

Aber auch was man isst oder welche Kleidung man kauft, beeinflusst den ökologischen Fußabdruck, wie die jungen Klimaexperten erfuhren. Beim gemeinsamen Zubereiten von Fruchtsalaten und vegetarischen Aufstrichen erfuhren sie, dass beispielsweise eine Kuh für jede Kalorie Fleisch zehn Kalorien Futter fressen muss - mit entsprechenden Auswirkungen auf das Klima. Aber auch Kinderarbeit in der Kleiderzeugung und der rasche Wechsel der Mode wurden thematisiert.

Das Erlernte weiter geben

Bei einem Ausflug in die Sonnenwelt in Großschönau wurde das Erlernte gefestigt, ehe es - hoch motiviert - zurück in die Schulen ging.


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