Kapellmeisterwechsel bei der Werkskapelle Laufen
GMUNDEN. Auf den Tag genau fünf Jahre nachdem Christa Doblmair den Taktstock der Werkskapelle Laufen von ihrem Vater Franz Schindlauer übernommen hat, reichte sie ihn im Rahmen des Jahreskonzertes an Nachfolger Andreas Ziegelbäck weiter.

Zunächst jedoch hieß es Bühne frei für das Jugendorchester, das unter der Leitung von Silvia Huemer stolz den musikalischen Fortschritt präsentierte. Wie maßgeblich die Jugendarbeit im Musikverein bereits in jungen Jahren zur positiven musikalischen und persönlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beiträgt, bewiesen die Jungmoderatorinnen Magdalena, Laura und Panna, die selbstbewusst und souverän vor über 400 Konzertgästen durch den Auftritt der Jüngsten führten. Das Jugendorchester der WK Laufen nimmt übrigens laufend interessierte Kinder, Jugendliche oder auch erwachsene Wiedereinsteiger auf.
Dank für den Einsatz der Kapellmeisterin
Den Eröffnungsmarsch der Werkskapelle dirigierte Christa Doblmair und verabschiedete sich damit aus dem Kapellmeister-Amt. Obmann Mathias Schrabacher und Bürgermeister Stefan Krapf würdigten in ihren Laudationen die außergewöhnlichen Leistungen der scheidenden Kapellmeisterin, die den Verein seit 1989 als aktives Mitglied und in diversen Vorstandsfunktionen wesentlich mitgestaltet hat. Die Musiker überreichten Blumen, personalisierte Pralinen, ein unterschriebenes Porträt und einen Reisegutschein für die musikalische Auszeit. Christa Doblmair wurde außerdem mit der silbernen Verdienstmedaille des Blasmusikverbandes für 25 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft geehrt.
„Talentierter, würdiger Nachfolger“
Das weitere Konzertprogramm unter der Leitung des Kapellmeister-Debütanten Andreas Ziegelbäck lies für Blasmusik-Freunde keine Wünsche offen. Von der klassischen Ouvertüre „La Belle Helene“, über fulminante Hornsolos in „Robin Hood Symphonic Suite“ bis hin zum Ohrwurm „Tico Tico“ war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders begeistert zeigten sich die Zuhörer von Wolfgang Schindlauers Saxophon-Solo in „Deep Purple Medley“. Sein Antrittskonzert meisterte der Jungkapellmeister bravourös, Obmann Mathias Schrabacher sprach in seiner Vorstellung von einem „talentierten, geselligen und würdigen Nachfolger“ im höchsten musikalischen Amt des Vereins. Der 21-jährige Steinkirchner selbst bedankte sich am Ende des Konzerts bei seinen Amtsvorgängern für die hohe musikalische Qualität des Orchesters, die einer gezielten musikalischen Entwicklung über Jahrzehnte zu


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden