Sicherheitskontrollen in der Bezirkshauptmannschaft: In drei Monaten 415 Messer abgenommen
GMUNDEN. Seit drei Monaten finden im Eingangsbereich der BH Gmunden Sicherheitskontrollen statt. Eine erste Bilanz: 415 abgenommene Messer, durchschnittlich 300 Kontrollen pro Tag – und Akzeptanz bei der Bevölkerung.

Zurzeit werden schrittweise alle Bezirkshauptmannschaften mit Sicherheitsschleusen ausgestattet. Anfang Juni war es auch in Gmunden so weit: Ähnlich wie bei Gerichten und Flughäfen werden seither alle Besucher – rund 300 pro Tag – auf gefährliche Gegenstände und Waffen kontrolliert.
415 Messer, 26 Pfeffersprays und rund 60 Scheren
Das Personal ist bemüht, die Wartezeiten kurz zu halten. Dass dennoch genau geschaut wird, zeigen die Ergebnisse: Laut Bezirkshauptmann Alois Lanz wurden innerhalb der ersten drei Monate 415 Messer abgenommen – davon 256 mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimeter. Dazu kamen 26 Pfeffersprays, rund 60 Scheren und diverse andere gefährliche Gegenstände. Für Dinge, die nicht ins Gebäude mitgenommen werden dürfen, stehen Schließfächer zur Verfügung.
Großteils Akzeptanz
„Die meisten Bürger akzeptieren die Kontrollen, es gibt aber auch Fälle, wo es die Leute nicht verstehen“, so Bezirkshauptmann Lanz. Wenn sich jemand besonders aggressiv verhalte, werde die Polizei gerufen: „Das ist aber bisher erst zweimal passiert.“


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