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ST. WOLFGANG. Trotz Corona an jene denken, die für die Heimat ihr Leben lassen mussten.

Kranzniederlegung durch eine Abordnung der St. Wolfganger Kameraden. Foto: Perfaller PR
Kranzniederlegung durch eine Abordnung der St. Wolfganger Kameraden. Foto: Perfaller PR

Traditionell fand am Wochenende nach Allerheiligen in St. Wolfgang das Heldengedenken des Kameradschaftsbundes statt. In Anschluss an eine Festmesse in der Wallfahrtskirche wurde vor dem Heldendenkmal am Kirchenplatz ein Kranz niedergelegt. „Im heurigen Jahr ist alles anders, Corona hat auch unsere Feier fest im Griff“, stellt Kameradschaftsbund-Bezirksobmann Walter Drack mit Bedauern fest, um dann auf den Sinn der jährlichen Gedenkveranstaltung zu sprechen zu kommen: „Wir feiern heuer 75 Jahre Frieden in Österreich, darauf können wir stolz sein“. Gerade angesichts der Terror-Attacken in Wien könne man sehen, wie schnell das friedliche Miteinander in Gefahr gebracht werden kann.

Für den St. Wolfganger Bürgermeister Franz Eisl ist das Gedenken an die verstorbenen Mitbürger eine Frage der Ehre: „Nicht nur, dass dieser Generation die Jugendzeit gestohlen wurde, viele von ihnen haben die Heimat nicht mehr gesehen. Unsere Aufgabe ist es daher, jeden Tag für Freiheit und Frieden zu arbeiten – das geht am besten, wenn wir miteinander und nicht gegeneinander unsere Aufgaben erfüllen“.


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