Großes Interesse an der Bürgerbeteiligung in Scharnstein
SCHARNSTEIN. Der seit fünf Jahren laufende Bürgerbeteiligungs-Prozess kommt in eine entscheidende Phase. Neben mehr Grün, einer Tempo-reduzierung und mehr Platz für Fußgänger soll auch ein Parkleitsystem kommen.

Über 200 Personen nahmen im September am partizipativen Prozess mit der „Infobox“ auf dem Kirchenplatz teil. Dabei wurden Wünsche und Ideen für die Gestaltung des Zentrums erhoben. Es beteiligten sich über 200 Personen, davon 150 online. Mehr als 20 Bürger erarbeiteten anschließend daraus in einem ganztägigen Workshop im Veranstaltungssaal der Landesmusikschule konkrete Konzepte, unterstützt von einem Projektteam von Raum-Region-Mensch ZT GmbH.
Projektleiter Michael Fleischmann präsentierte das Ergebnis nun den politischen Vertretern der Marktgemeinde. „Es beinhaltet alle wichtigen Forderungen unserer Projektgruppe“, so der Leiter der Arbeitsgruppen im Agenda 21-Prozess zur Ortsgestaltung, Hermann Auer junior. „Besonders wichtig waren uns, die Maßnahmen zur kommunikativen Gestaltung bzw. Begrünung des Kirchenplatzes, eine Reduktion der Verkehrsgeschwindigkeit im Ortszentrum und eine deutlich breitere Gestaltung des Gehweges auf jener Seite, auf der das Gemeindegebäude steht, damit dort eine höhere Aufenthaltsqualität entsteht.“
Wichtiges Parkleitsystem
Fleischmann betonte die Wichtigkeit eines Parkleitsystems für Scharnstein-Besucher –unter anderem mit einer Eingliederung des Schlossparkplatzes, einer neu zu gestaltenden Stellfläche beim Einsatzzentrum und der Parkplätze in der Stichstraße zur Promenade. Das Projekt komme nun in eine entscheidende Phase, sagt Hermann Auer: „Die Beteiligung an der Kulturhauptstadt könnte auch noch einen entscheidenden Ruck für dieses Agenda-Projekt bringen


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