Pilger-Kathedrale aus Teig und Zuckerguss
GSCHWANDT. Alljährlich baut Thomas Schneebauer ein bekanntes Gebäude aus Lebkuchen nach. Heuer hat er sich die Kathedrale von Santiago de Compostela ausgesucht.

Die Idee entstand, weil Schneebauers Sohn vor einigen Jahren die 1.400 Kilometer lange Pilgerwanderung von Toulouse nach Santiago unternahm. Insgesamt 20 Kilogramm Lebkuchen hat der Gschwandtner heuer verarbeitet, die Arbeitszeit: zwei Wochen.
Im Stadtzentrum ausgestellt
Dafür gibt es von dem besonderen „Lebkuchenhaus“ gleich drei Stück: Eines geht, wie jedes Jahr, als Spende an das Zisterzienserinnenkloster Mariastern-Gwiggen in Vorarlberg, ein zweites an einen Freund am Chiemsee. Und das dritte? Das ist ab sofort in der Auslage gegenüber dem Stadttheater (neben der Haupttrafik) zu sehen: „Mich haben im Sommer schon so viele Leute voller Vorfreude auf das heurige Projekt angesprochen. Normalerweise hätte ich die Kirche beim Adventmarkt im Schloss Ort gezeigt. Dieser entfällt leider heuer – daher freue ich mich, dass mir die Festwochen diese Möglichkeit bieten!“, so der kreative Gschwandtner, der auch Instrumente wie Klangbögen und Harfen baut.


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