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VORCHDORF/TANSANIA. Seine Tochter verliebte sich in einen Massai und lebt mit ihrer Familie in einem Dorf in Tansania. Bei seinen Besuchen erlebt Hubert Lugstein, wie wenig es oft braucht, um wirksam zu helfen – doch seine Mittel sind begrenzt.

  1 / 2   Hubert Lugstein (r.) mit Tochter Alice, Schwiegersohn Koira (2.v.r) und einem lokalen Musiker Foto: Lugstein

Seit Alice Lugstein 2016 nach Tansania ausgewandert ist, fährt auch ihr Vater Hubert regelmäßig in das ostafrikanische Land. Zwei- bis dreimal jährlich besucht er Alice und ihre Familie in deren Heimatdorf. Nun überlegt er, auch selbst nach Tansania zu ziehen: „Die Menschen sind so freundlich, man wird dort wirklich angenommen“, so Lugstein. 

Privates Engagement

Was ihn aber bei jedem seiner Besuche mitnimmt, ist die Not, die überall wahrzunehmen ist: „Wenn sich ein Kind den Arm bricht, und die Eltern haben nicht die paar Euro für den Bus zum Arzt, dann wird das nicht behandelt, und der Arm verkrüppelt“, erzählt er. Rasch hat Hubert Lugstein daher begonnen, zu helfen, wo immer es ihm möglich ist: Mit den angesprochenen paar Euro für den Bus, einem Schulstipendium oder indem er die Krankenhauskosten für ein schwerkrankes Kind übernimmt.

Bei seinen Projekten stimmt sich Lugstein immer mit den Dorfältesten ab. Oft stößt sein Engagement aber an finanzielle Grenzen: „Ich habe einen Brunnen für das Dorf bohren lassen, das hat 30.000 Euro gekostet – und ein paar Investitionen wären da noch fällig“, erzählt Lugstein. Um den Kindern im Dorf den Schulbesuch zu erleichtern, würde er zudem gern eine kostenlose regelmäßige Verpflegung mit dem regionalen Hauptnahrungsmittel Maismehlbrei anbieten. 

Dank an Unterstützer

„Ohne die Hilfe der Goldhaubengruppe Vorchdorf und mehrerer Privatpersonen hätte ich nicht so viel helfen können“, zeigt sich Hubert Lugstein froh. Für alle, die helfen wollen, hat er ein Spendenkonto bei der Sparkasse Vorchdorf eingerichtet (IBAN: AT27 2031 7077 2508 2528, BIC: SPLAAT21XXX). „Das Geld kommt zu 100 Prozent an, da stehe ich persönlich dafür ein“, betont der Vorchdorfer: „Wer möchte, kann auch gern kommen und sich das vor Ort anschauen.“


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