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GMUNDEN/VÖCKLABRUCK/BAD ISCHL. Auch in den Häusern des Salzkammergut Klinikums (SK) steigt die Zahl der Covid-Patienten. Andere Operationen und „nicht dringliche Leistungen“ müssen daher reduziert werden.

Der ärztliche Direktor des SK appelliert, die Corona-Vorsichtsregelungen einzuhalten. Foto: OÖ Gesundheitsholding

Das Salzkammergut Klinikum richtet sich jetzt wieder primär auf die Akutversorgung und die Betreuung von Covid-Erkrankten ein. Derzeit befinden sich die Häuser laut Pressesprecher Wolfgang Baihuber in einem „Hybridmodus“: Von insgesamt 27 Intensivbetten (“ICU-Betten“) an den Standorten Gmunden, Vöcklabruck und Bad Ischl wurden Ende vergangener Woche acht für Covid-Patienten benötigt.

Im Laufe dieser Woche rechne man mit bis zu 14 benötigten Betten, so Baihuber. Es werde daher die nächste Eskalationsstufe vorbereitet. Damit verbunden sei auch eine Reduktion von nicht akuten bzw. dringlichen Leistungen.

Bisher 1.450 Patienten mit der Diagnose Corona

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden an allen drei Standorten des Salzkammergut Klinikums zusammen rund 1.450 Patienten betreut, die an Corona erkrankt waren. 150 Patienten mussten auf der Intensivstation behandelt werden. Insgesamt wurden 208 Todesfälle gezählt. Das Durchschnittsalter der stationären Patienten mit Covid-Dia­gnose lag während der letzten vier Wochen bei 60 Jahren, die Verstorbenen waren im Schnitt 83 Jahre alt.

„Als Salzkammergut Klinikum, mit all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, appellieren wir dringend, Kontakte zu vermeiden und sich strikt an alle Hygienevorgaben zu halten“, so der ärztliche Direktor, Dr. Tilman Königswieser.


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