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GMUNDEN. Die Stadt rüstet sich für immer mehr touristischen Ansturm und für das Kulturhauptstadtjahr 2024. Ein Parkraum-Konzept samt Verkehrsleitsystem soll Ausflüglern die Parkplatzsuche – und den Umstieg auf Öffis – erleichtern.

Bürgermeister Stefan Krapf, Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder und Baustadtrat Reinhold Kassmannhuber. Parkplatz-Sucher wird in Gmunden künftig das Smartphone sein. (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)

Gmunden hat derzeit 2.300 Parkplätze, bis 2022 fallen 450 davon weg (Parkhotel-Areal, Wiese Talstation Grünbergseilbahn). Eine weitere Bodenversiegelung für Parkplätze zu verhindern und die Parksituation zu entspannen, ist das Ziel eines nun präsentierten Verkehrskonzeptes. Man gehe hier „gemeinsam und überfraktionell innovative, zukunftsorientierte Wege“, freute sich Bürgermeister Stefan Krapf (VP) beim gemeinsamen Termin mit Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder (SP) und Baustadtrat Reinhold Kassmannhuber (BIG).

Parkleitsystem und Öffis kombinieren

Einerseits sollen die lokalen Öffis gestärkt und mehr beworben werden – etwa mittels online buchbarer Traunseetram-Kombitickets –, andererseits wird der Umstieg durch ein Verkehrsleitsystem erleichtert. In einem ersten Schritt wird der Michelgründe-Parkplatz erweitert. Auch beim Hauptbahnhof und eventuell in der Seilergasse sollen Parkdecks entstehen. Durch Park & Ride- Anlagen bei den Bahnhöfen und die Mitverwendung von Handels-Parkplätzen am Wochenende schafft man neue Parkmöglichkeiten.

Gleichzeitig soll ein intelligentes Verkehrsleitsystem via Anzeigetafeln oder Smartphone-App die Gäste zu freien Parkplätzen leiten und den „Suchverkehr“ reduzieren. Wenn die Parkplätze voll sind, erfolgt die Weiterleitung automatisch zum nächsten Park & Ride-Parkplatz oder Shuttle-Bus.

Wanderbusse, Tempolimits, Parkverbote

Bereits verwirklicht wurden andere Lenkungsmaßnahmen. So sind Unterm Stein am Wochenende neue Wanderbusse im Einsatz, die Bergsteiger schon ab 4 Uhr früh am Seebahnhof aufnehmen, bis 18.30 Uhr im 20-Minuten-Takt fahren und bei allen Gasthöfen halten. Zugleich ist das „wilde“ Parken der Grünberg-Wanderer auf dem Lembergweg behoben worden. Entlang des gesamten Lembergweges gilt seit Kurzem ein beidseitiges Halte- und Parkverbot.


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