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LAAKIRCHEN. Er war schon auf dem Nord- und dem Südpol, fuhr auf einer Enduro durch Thailand und spielte Alphorn auf dem Mount Everest: Der Lindacher Herbert Gilesberger ist ein wahrer Abenteurer.

Herbert Gilesbergers Alphorn-Konzert auf dem Mount Everest. (Foto: privat)
  1 / 11   Herbert Gilesbergers Alphorn-Konzert auf dem Mount Everest. (Foto: privat)

„Ich hab in meinem Berufsleben immer wieder Leute getroffen, die mir erzählt haben, was sie alles gern machen wollen – und sich dann nie die Zeit genommen haben. Irgendwann hab ich beschlossen, dass es bei mir anders ist“, erzählt Herbert Gilesberger. Nachdem er seinen Urlaub jahrelang in den Hausbau gesteckt hatte, begann er mit 40 Jahren, seine Zeit in Reisen zu investieren. „Das ist am besten um die Weihnachtszeit gegangen, weil man für eine große Tour ja schon zwei Monate braucht“, so Gilesberger. Seit seiner Pensionierung gibt es diese Einschränkung nicht mehr.

Bei seinen Reisezielen ist er „breit aufgestellt“: Die Seven Summits – die höchsten Berge der Kontinente – hat er im Lauf der Zeit bestiegen, aber auch Kamel-Trekking oder Enduro-Fahrten durch Thailand und Namibia standen schon auf dem Programm. Immer wieder mit dabei ist sein „Teleskop-Alphorn: Das Spezialinstrument aus Karbon lässt sich auf einen Meter Länge zusammenschieben und erklang sogar schon auf dem Mount Everest. Auch das Paragleiten und Fallschirmspringen hat der Abenteurer schon ausprobiert: „Das ist mir aber zu zeitaufwändig, da mach ich lieber etwas anderes“, erzählt Gilesberger.

Zuletzt hielten ihn die Corona-Regeln zurück, doch die Planungen laufen – von der Skitour durch Island bis zu Reisen nach Peru und Nepal. Denn: „Solange man sich bewegen kann, tut man etwas. Einen Leerlauf gibt es nie.“


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