Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK GMUNDEN. Ganz im Zeichen der Industriekultur stand der Abend des 1. September an insgesamt elf Orten im Bezirk: Einheimische, Touristen, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende, Schüler, Studenten und allgemein Interessierte konnten bei der ersten „Langen Nacht der Industriekultur“ einen sonst unmöglichen Blick hinter die Kulissen der Industrie werfen und diese hautnah miterleben.

Industriekultur Stern und Hafferl Vorchdorf (Foto: Foto Klemens Fellner)
  1 / 5   Industriekultur Stern und Hafferl Vorchdorf (Foto: Foto Klemens Fellner)

Der Begriff „Industriekultur“ verbindet Technik, Kultur und Sozialgeschichte, er umfasst das Leben aller Menschen in der Industriegesellschaft, ihren Alltag, ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die „Lange Nacht der Industriekultur“ fand als regionsübergreifende Veranstaltung produzierender Betriebe mit historischem Hintergrund statt. Moderne Industrieunternehmen und Museen öffneten ihre Türen für angemeldete Besucher - das Spektrum reichte von Gmundner Keramik, Stern & Hafferl, Miba AG und Traunsee Schifffahrt über die Grüne Erde und HiPP mit der Hipp Halle bis hin zu Papiermachermuseum Steyrermühl, Kammer-Hof Museum, Schrift- und Heimatmuseum, Sensenmuseum Geyerhammer und Waldcampus Österreich. Jede Firma, jedes Museum präsentierte sich auf seine ganz eigene Art. In Form von Führungen, Produktpräsentationen, Dialogen,…bekamen die Besucher die Möglichkeit, authentische Industrie mitzuerleben. Für kulturelle Highlights sorgte die Zusammenarbeit mit den Salzkammergut Festwochen.

Neben zahlreichen Besuchern waren auch Mitarbeiter einiger Firmen gemeinsam mit Familie und Freunde dabei und verschafften sich einen Einblick hinter die Kulissen. In Summe nutzten über tausend Besucher die vielfältigen Möglichkeiten an den elf Standorten. Ein abgestimmtes Musikprogramm, bereitgestellt von den Gmundner Festwochen, sorgt für ausgelassene Stimmung unter den Besuchern. Das erste positive Feedback zu den Führungen, Präsentationen und Ausstellungen gab es bereits während der Veranstaltung, was uns als Veranstalter und vor allem das entgegengebrachte Engagement der Betriebe würdigt.

Aufgrund des Erfolges haben zahlreiche neue Betriebe und auch die bestehenden Partnerbetriebe für eine Fortsetzung 2022 plädiert. Auch Tourismusdirektor Andreas Murray zeigte sich begeistert: „Industriekultur ist eine wichtige Säule in unserer schönen Region Traunsee-Almtal. So viel Angebot an Industrie und Handwerk gibt es in keiner anderen Region und auch in Österreich gibt es dazu nichts Vergleichbares.“

 

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden