Verein „Fahrer für Kinder“ startete Spendenaufruf für Familie in Not

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Emma Salveter Emma Salveter, Tips Jugendredaktion, 17.11.2021 10:11 Uhr

EBENSEE. Der Verein Fahrer für Kinder, der sich für Familien mit beeinträchtigten Kindern einsetzt, sammelte über 13.000 Euro für die Familie eines verstorbenen Mitglieds.

Anfang Oktober erreichte den eingetragenen Verein Fahrer für Kinder die tragische Nachricht, dass eines ihrer Vereinsmitglieder mit nur 40 Jahren plötzlich verstorben ist. Die Familie, die selbst Mitglieder beim Verein ist und zwei Kinder hat, traf das Schicksal vollkommen unvorbereitet und aus dem Nichts heraus. Der Verstorbene war wesentlich für das Aufkommen des Lebensunterhaltes verantwortlich.

Der Verein Fahrer für Kinder reagierte sofort und es erfolgte eine in der Vereinsgeschichte bis dahin noch nie dagewesene Kampagne: in den sozialen Medien wurde eine Spendenaktion gestartet, die ihresgleichen sucht: innerhalb weniger Wochen konnten über 13.000 Euro an Spenden gesammelt werden. Neben zahlreichen Privatpersonen beteiligten sich auch ehemalige Arbeitgeber des Verstorbenen (zum Beispiel Neuhuber Gütertransporte GmbH, Hans Arthofer GmbH & Co KG, Christian Dambauer), um die große Not zu lindern.

Bereits beim Begräbnis Ende Oktober erwies der Verein dem Verstorbenen die letzte Ehre, indem ein LKW Konvoi mit Trauerflor daran teilnahm. Nun konnte der durch den Spendenaufruf des Vereines Fahrer für Kinder erreichte Betrag in Höhe von 13.015,70 Euro der Familie überreicht werden. Die Witwe war angesichts der hohen Summe überwältigt und bedankte sich nochmals für diese außergewöhnliche Unterstützung in dieser schweren Zeit. Obmann Christian Lahnsteiner erklärt: „Der Verein Fahrer für Kinder wurde 2017 gegründet und zählt rund 20 Mitglieder, die sich alle ehrenamtlich in ihrer Freizeit für die gute Sache einsetzen. Die Leitvision lautet “Gemeinsam für kleine Wunder„. Ziel des Vereins ist es, sich für Familien mit beeinträchtigten Kindern einzusetzen, die aufgrund der Situation in Notlagen geraten sind und ansonsten kaum / keine Unterstützung erhalten.“

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