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EBENSEE. Am Stefanitag wird in Ebensee der Krambamberl gebrannt. Im Vorjahr war dieser Brauch wegen der geltenden Covid-Maßnahmen nicht erlaubt. Heuer wurde der Krambamberl mit FFP2-Maske gebrannt.

Foto: Hörmandinger
Foto: Hörmandinger

Am zweiten  Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember, trifft man sich in Ebensee traditionell in den Gasthäusern in geselliger Runde zum Krambamberlbrennen.

Der Wirt spendiert Hochprozentigen. Der Schnaps wird entzündet, auf einer Vorrichtung über dem Glas werden Zuckerstücke karamelisiert, der Zucker tropft in den brennenden Schnaps. Wenn die Flamme erlischt, ist der Krambamberl fertig. Er schmeckt süß, hat aber eine gefährliche, hochprozentige Wirkung. Zum Krambamberlbrennen am Stefanietag, das auch in familiärer Runde als Brauchtum hochgehalten wird, werden traditionelle Weihnachts-, Krippen- und Hirtenlieder gesungen.


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