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GMUNDEN. Ein Sackerl mit Rattengift neben einem bei Hundebesitzern beliebten Spazierweg entlang der Traun sorgte bei Sabine Mathe am 27. Dezember für Aufregung. Ihr Hund fraß daraus und konnte nur durch das schnelle Eingreifen eines Tierarztes gerettet werden.

 (Foto: Mathe)
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Sabine Mathe spazierte am Vormittag ich mit ihrem Hund von Gmunden Richtung Hipp an der Traun entlang. „Kurz nach dem Kraftwerk hat er plötzlich neben dem Weg hinter einer kleinen Einbuchtung etwas aus einer kleinen Tüte gefressen. Beim näherem Betrachten hat es sich als Rattengift herausgestellt. Ich bin sofort zum Tierarzt gefahren und habe so meinem Hund wahrscheinlich das Leben gerettet“, erzählt die Hundebesitzerin.

Tierarzt Gerald Födinger bestätigt den Vorfall: „Für Hunde ist Rattengift ähnlich attraktiv wie für Menschen Schokolade. Wenn man nicht aufpasst, fressen sie alles auf.“ Das Gift wirkt nicht sofort sondern nach vier bis fünf Tagen, dann ist es allerdings tödlich, so der Experte.

Die Polizei wurde bereits kontaktiert. Da das Rattengift nicht in Form eines Köders getarnt war, könnte das Packerl auch zufällig verloren worden sein - was Sabine Mathe angesichts des Fundortes allerdings für unwahrscheinlich hält: „Wer verliert zufällig ein Rattengift direkt neben einem hochfrequentierten Wanderweg, wo bekanntlich viele Hundebesitzer unterwegs sind? Und selbst wenn es nicht absichtlich gezielt für Hunde gedacht war, hat Rattengift dort nichts verloren“, so die Hundebesitzerin. 


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