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BEZIRK GMUNDEN. Aufbruchsstimmung herrscht in der Nacht­gastronomie. Tips hat sich umgehört, wie die Vorbereitungen auf die Öffnung ab dem 5. März laufen.

Marcus Hofbauer sieht beim Feiern einen Nachholbedarf. (Foto: Hörmandinger)
  1 / 2   Marcus Hofbauer sieht beim Feiern einen Nachholbedarf. (Foto: Hörmandinger)

Seit zwei Jahren ist die Nachtgastronomie weitgehend zum Erliegen gekommen. Nach einer ersten Verschiebung der Sperrstunde auf 24 Uhr treten nach derzeitigem Stand mit Samstag, 5. März, weitgehende Öffnungsschritte in Kraft.

„Tiefes Durchatmen“

Bei Gastronom Marcus Hofbauer im „K.u.K.Hofwirt zu Bad Ischl“ ist jetzt einmal „tiefes Durchatmen“ angesagt. „Die Nachtgastronomie musste als Erste schließen und durfte als Letzte wieder öffnen. Schwer zu verstehen und schwer zu überleben“, so Hofbauer, der daran erinnert, dass schon vor der Corona-Pandemie das Rauchverbot die Branche schwer getroffen habe. Viele hätten es nun – trotz Staatshilfen – nicht geschafft.

Dennoch ist die Vorfreude wohl nicht nur bei den Gästen groß: „Ab 5. März geben wir Gas. Den Begriff ‚Freedom Night‘ wollten wir nicht überstrapazieren, daher öffnen wir unter dem Motto ‚Nachholbedarf‘ und mit einer großen Portion Optimismus wieder ins Nachtleben!“

„Lassen uns überraschen“

Noch abwartend gibt sich Margit Wimmer vom Gmundner Café Brandl, in Vor-Coronazeiten eine der zentralen Anlaufstellen für feierfreudige Nachtschwärmer: „Wir lassen uns überraschen – und wir hoffen natürlich, dass es besser wird“, so die Gastronomin.

Hermann Straßmayr, Pächter der Fuzzy-Bar in Vorchdorf, ist ebenfalls vorbereitet: „Ich hoffe, dass es wieder gut losgeht, bis jetzt haben wir ja leider noch keine genaue Verordnung“, meint er wenige Tage vor der geplanten Öffnung.

„Manche bleiben sicher weiterhin vorsichtig“

In Grünau freut sich Hermann Hauer wieder auf unbeschwerten Betrieb in seiner Happy Hauer‘s Cocktail Bar. „Die Sperrstunde um 10 Uhr war für uns eine Katastrophe, um 12 Uhr war es zwar besser, aber sehr stressig: Die Leute gehen spät fort – und trotzdem muss man natürlich darauf achten, dass alle rechtzeitig wieder das Lokal verlassen“, so der Gastronom. Er zeigt sich gespannt auf die nächsten Tage: „Viele von den jüngeren Gästen sind schon sehr ‚ausgehungert‘, andere haben mir bereits angekündigt, dass sie am Anfang noch eher vorsichtig sein wollen.“

Bei Hermann Hauer selbst überwiegt die Vorfreude: „Der schönste Tag wird sein, wenn ich die Plexiglaswand an der Bar entfernen und wieder einen direkteren Kontakt zu den Gästen haben kann!“


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