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TRAUNKIRCHEN. Mit Ende März übergibt Hermine Hackl, die derzeitige Leiterin der FAST Traunkirchen und Koordinatorin des Waldcampus Österreich, ihre Funktionen. 

BWF-Leiter Peter Mayer, Florian Hader, Hermine Hackl (v. li.) (Foto: BFW/Janine Oettel)
BWF-Leiter Peter Mayer, Florian Hader, Hermine Hackl (v. li.) (Foto: BFW/Janine Oettel)

„Für mich war es eine Herzensangelegenheit, den Waldcampus, ein europaweit einzigartiges Waldkompetenzzentrum, auf Schiene zu bringen“, erklärt Hackl. „Florian Hader kann darauf aufbauen und mit neuen Schwerpunkten den Standort als Teil des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald (BFW) weiter aufwerten.“

Ab 1. April 2022 leitet somit der gebürtige Mühlviertler Florian Hader die Geschicke der Ausbildungsstätte.

Wissen in den Wald bringen

Hader, sieht in den nächsten Jahren einiges an Arbeit auf das FAST-Team zukommen. „Wir werden die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sowie alle am Wald Interessierten mit attraktiven Bildungsangeboten unterstützen. Es gilt, die Veränderungen im Ökosystem Wald mit forschungsbasierten Empfehlungen und Know-how im Bereich Waldbewirtschaftung zu meistern, um die Wälder klimafit zu gestalten“, sagt Hader.

Digitalisierung ausbauen

„Die Stärken von Florian Hader sind seine Erfahrung und Expertise in der Aus- und Weiterbildung, aber vor allem der in die Zukunft gerichtete Blick auf Wald und Forstwirtschaft. Zusätzlich verfügt er über ein ausgeprägtes Organisationstalent, das ihm am sich dynamisch entwickelnden WALDCAMPUS in Traunkirchen sehr zugutekommen wird“, meint BFW-Leiter Peter Mayer. Der 44-jährige Hader möchte die digitale Präsenz und die Wirkung nach außen weiter ausbauen. „Hier sind bereits einige Projekte im Bereich E-Learning und sichere Waldarbeit geplant. Wichtig ist auch die weitere gute Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen und Maschinenherstellern“, betont der neue FAST-Leiter.

Waldcampus Österreich als Treffpunkt

Florian Hader ist auch für die Organisation und Repräsentation des WALDCAMPUS Österreich zuständig. Der Waldcampus als toller moderner Standort werde sehr wichtig in den nächsten Jahren. Er wird ein Ort des Erlebnisses und des Zusammentreffens sein, wo man vieles über den Wald lernen, aber auch praxisnahe Erfahrungen sammeln kann.

Für die erfolgreiche Vermittlung von Wissen braucht es vor allem auch ein motiviertes Team: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen den Waldcampus mit Leben und sorgen dafür, dass sich die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, die Schülerinnen und Schüler bei uns im Haus wohlfühlen und mit Wissen und Erfahrungen für die Waldbewirtschaftung gerüstet werden. Es ist mir deshalb besonders wichtig, das gute Arbeitsklima am Waldcampus weiterhin zu pflegen“, erklärt Hader.


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