Rotes Kreuz errichtete Flüchtlingsquartier in Laakirchner Sporthalle
LAAKIRCHEN. Innerhalb weniger Stunden errichtete das Rote Kreuz - unterstützt unter anderem von der Feuewehr - in der Sporthalle ein Notquartier für bis zu hundert Menschen aus der Ukraine.

Am Wochenende wurde in der Sporthalle Laakirchen vom Land OÖ in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine vorübergehende Unterbringungsmöglichkeit für Geflüchtete geschaffen. „Derzeit werden hier 50 Personen untergebracht. Viele reisen danach weiter zu Angehörigen ins Ausland, oder sie werden an andere Quartiere weiter geleitet“, erklärt Rotkreuz-Bezirkschef Harald Pretterer.
Errichtet und betrieben wird die Unterbringung von Rotkreuzmitarbeitern, die nicht im Rettungsdienst tätig sind. Unterstützung kommt unter anderem von Hilfsinitiativen vor Ort. Auch Parteienvertreter tauschten sich vor Ort bezüglich bestmöglicher Zusammenarbeit von Einsatzorganisationen, Ehrenamtlichen und Kommunalpolitik aus.
Man danke besonders den Eltern und Vereinen für den Verzicht auf die Sporthalle, betont Bürgermeister Fritz Feichtinger. Die Hilfsbereitschaft sei groß, Sachspenden werden derzeit nicht benötigt. Eine Schnittstelle diesbezüglich wurde bei uns am Stadtamt im Bürgermeistersekretariat eingerichtet und ist unter 07613/8644-201 oder 203 erreichbar.
Land sucht private Quartiere
Neben der Unterbringung in Laakirchen und dem vom Bund geführten Containerdorf in Ohlsdorf/Kleinreith mit bis zu 160 Flüchtlingen engagieren sich auch viele Privatpersonen aus dem Bezirk sowie Gemeinden und Hilfs-Initiativen.
Hilfe, auch in Form von Quartieren, ist weiter gefragt, wie Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) bestätigt. Private Wohnmöglichkeiten für Ukrainer können über die Website des Landes www.ooe.gv.at/ukraine gemeldet werden. Zur Vernetzung von Freiwilligen wurde zudem die Plattform „Zusammen Helfen in Oberösterreich“ unter www.zusammen-helfen.at/ ukraine eingerichtet.


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