TRAUNKIRCHEN. Beinahe 1.000 Unterschriften für eine ganzjährige 50er-Beschränkung gesammelt.

971 Menschen haben die Petition gegen die Geschwindigkeitserhöhung von 50 auf 70 km/h im Traunkirchner Ortsteil Mitterndorf unterzeichnet. Beinahe die Hälfte davon ist direkt von den negativen Auswirkungen betroffen. Ihre Sorge gilt der Sicherheit der Kinder, die am Schulweg oder für Freizeitaktivitäten die Straße queren müssen, den Sommergästen, die täglich zu Hunderten die Bräuwiese besuchen, aber auch älteren Menschen aus dem Wohngebiet, die für alltägliche Erledigungen gleich zweimal die Querung der B 145 bewältigen müssen.
„Eingeführt wurde das 50 km/h-Tempolimit 2016 nach einer Reihe von Unfällen, mehrere davon mit tödlichem Ausgang. Angesichts dieser ist nur schwer zu verstehen, warum die Behörde plötzlich wieder auf den 70er pocht“, so Petitions-Initiator Herbert Friedl aus Traunkirchen.
Zum Unmut der Anrainer trägt bei, dass die im Gutachten festgehaltenen Beweggründe in keinem Verhältnis zu diesen tragischen Vorfällen stehen: Die Geschwindigkeitserhöhung diene der Leichtigkeit des Verkehrs, man würde auf dieser Strecke ohnehin schneller als 50 fahren, warum dann also nicht erlaubt.
Hinzu kommt, dass sich die Gemeinde Traunkirchen seit Jahren für eine Querungshilfe einsetzt, um das Risiko noch weiter zu reduzieren. Umgesetzt wurde nun genau das Gegenteil!
Am Donnerstag, 24. März, um 10 Uhr, wird die Petition samt Auswertung an den Bezirkshauptmann Alois Lanz auf der Bräuwiese übergeben. Auf die Reaktion des Landes und einen Termin bei dem zuständigen Landesrat Steinkellner warten nicht nur viele Traunkirchner noch immer gespannt.


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