Ischler Mittelschulen werden formell zusammengelegt
BAD ISCHL. Die organisatorische Zusammenlegung der beiden Mittelschulen ist eine wichtige Maßnahme zur Sicherung der Unterrichtsqualität für die Schüler. Stadtchefin Ines Schiller (SP) begrüßt diese Maßnahme als einzig richtige Reaktion auf den Mangel an Lehrpersonal in Bad Ischl sowie als optimale Vorbereitung auf die tatsächliche Zusammenlegung beider Schulen im neuen Schulzentrum im Jahr 2023/24.

Die Fusion der beiden Schulen ist vorerst eine rein organisatorische Zusammenlegung und keine örtliche. Das heißt, beide Standorte bleiben noch bestehen. Schon bislang hat die Lehrerschaft beider Schulen eng zusammengearbeitet. Mit der Zusammenlegung verschafft man sich nun noch bessere Voraussetzung. Auch Schulqualitätsmanager und Bildungsregionsleiter Robert Thalhammer hat dringend zu diesem Schritt geraten. Gleichzeitig bedeutet die Fusion auch eine Vorbereitung auf die räumliche Zusammenlegung der beiden Schulen nach der Fertigstellung des neuen Schulzentrums am ehemaligen Kreuzschwesternareal.
Fließender Übergang ins neue Schulzentrum
„Durch die vorgezogene Zusammenlegung garantieren wir Eltern sowie Schülern einen fließenden Übergang an den neuen Schulstandort, wo es dann zu einer grundsätzlichen pädagogischen Neuausrichtung kommen wird. So etwa vereinheitlichen wir schon jetzt die derzeit noch unterschiedlichen Stundentafel der beiden Schulen. Auch das so wichtige Zusammenwachsen der beiden Lehrkörper sollte bis zur Übersiedlung abgeschlossen sein.“ Mayr betont zudem, dass bis zum Umzug in das moderne Schulzentrum die Benützung der beiden jetzigen Gebäude unbedingt notwendig sei. „Allein schon deshalb, weil ein zweimaliger Umzug einen unnötigen und Unruhe-stiftenden Mehraufwand bedeuten würde“, sagt Johanna Mayr, Direktorin der beiden Mittelschulen.
Beste Rahmenbedingungen im neuen Schulzentrum
Neben pädagogischen Vorteilen verspricht die Zusammenlegung auch organisatorische Erleichterungen mit positiven Kosteneffekten. So etwa halbiert sich der Verwaltungsaufwand. Darüber hinaus wird es zu Einsparungseffekten bei den Lizenzen für Verwaltungsprogrammen, bei Abos von Fachzeitschriften etc. kommen. Bürgermeisterin Schiller unterstützt die Zusammenlegung der Schulen vorbehaltlos: „Als ausgebildete Lehrerin kann ich die Argumente der Lehrerinnen und Lehrer und die daraus resultierenden Vorteile für die Schüler gut nachvollziehen. Ich bedanke mich für die großartige Arbeit und freue mich schon darauf, wenn wir im neuen Schulzentrum schon bald beste Rahmenbedingungen zum Lehren und Lernen bieten können.“


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