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GMUNDEN. Nach dem Felssturz im Bereich des Gschliefgrabens am Karfreitag Nachmittag bleibt die Forststraße vorerst gesperrt. Wie Geologe Günter Moser erklärt, müsse vor allem eine bei dem Felssturz geknickte Wasserableitung rasch repariert werden. Ansonsten drohen Rutschungen im Gschliefgraben.

Forststraße (Foto: Günter Moser)
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Die Forststraße ist bei Wandern und Mountainbikern sehr beliebt. „Es ist ein großes Glück, dass bei dem Felssturz niemand verletzt wurde“, betont auch Geologe Günter Moser. Immerhin verteilen sich die teilweise mehrere Tonnen schweren Felsbrocken auf eine Länge von rund 100 Metern.

Beschädigte Wasserableitung: Rutschungsmasse wird bewässert

Die herabstürzenden Felsen - rund 50 bis 100 Kubikmeter - rissen Bäume ab und beschädigten die Straße teils schwer. Was dem Geologen besondere Sorgen macht, ist die abgeknickte Wasserableitung: Diese ist Teil der Stabilisierungsmaßnahmen, die nach der Gschliefgrabenrutschung im Jahr 2007 eingerichtet wurden, um eine weitere Bewegung der Erdmassen zu verhindern. „Jetzt fließt ein kleiner Bach genau in diesen Bereich hinein und bewässert die Rutschungsmasse. Das muss umgehend in Angriff genommen werden, sonst kann es zu einem Sekundärschaden kommen“, so Moser. In weitere Folge wäre der Gschliefgraben und die Traunsteinstraße gefährdet.

Derzeit finden mit der Wildbach- und Lawinenverbauung Gespräche statt, welche Maßnahmen gesetzt werden können, damit die Leitung möglichst rasch und sicher repariert werden kann, so Moser.

Gefahr noch nicht gebannt

Wichtige Voraussetzung ist die genaue Analyse der Situation. So hat Geologe Günter Moser die betroffene Felswand bereits per Hubschrauber begutachtet, zudem wird er die Abbruchstelle noch mit Unterstützung der Bergrettung mittels Seil in Augenschein nehmen. Neben möglicher weiterer loser Gesteinsbrocken könnten sich - vor allem bei feuchtem Wetter - auch jene Felsbrocken in Bewegung setzen, die nach dem 40 Meter-Sturz vorerst am Wandfuß verblieben sind, so Moser.


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