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BAD ISCHL. Die Kameraden der Hauptfeuerwache Bad Ischl und der Feuerwache Ahorn-Kaltenbach hielten eine Gemeinschaftsübung in der Villa Seilern ab.

Foto: ff-badischl.at
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Angenommen wurde ein Brand im dritten Stockwerk des Nebengebäudes, in welchem sich die Personalwohnungen befinden. Insgesamt wurden vier Personen vermisst. Mittels Nebelgerät wurde das Stockwerk im Vorfeld vom Organisator der Übung, HBM Kevin Rothauer, vernebelt. Somit hatte der Atemschutztrupp mit schlechten Sichtverhältnissen, ähnlich wie im Ernstfall, zu kämpfen.

Start der Übung

Um 19:45 Uhr begann die Übung mit der gestaffelten Abfahrt der Einsatzfahrzeuge zum Übungsort. HBM Stefan Hofinger traf als Gruppenkommandant von „Tank Bad Ischl“ als erstes am Übungsort ein. Sein erster Weg führte ihn zur Rezeption, wo er erste Informationen erhielt. In weiterer Folge machte er sich selbst ein Bild der Lage, bevor er die Befehle an die eintreffenden Mannschaften erteilte. Im Einsatzleitfahrzeug der Hauptfeuerwache Bad Ischl wurde die Übungsleitung eingerichtet.

Atemschutztrupp sucht nach den Vermissten

Ein Atemschutztrupp suchte nach den vermissten Personen. Diese wurden in weiterer Folge mittels Tragetuch ins Freie gebracht. Die Aufgabe der Feuerwache Ahorn-Kaltenbach war zuallererst die Erstellung einer 300 Meter langen Zubringleitung vom Traunfluss. Diese konnte bereits nach acht Minuten fertiggestellt werden. Eine weitere Zubringleitung wurde von einem Hydranten erstellt.

Übungsziele rasch erreicht

Nach zirka einer Stunde konnten alle Übungsziele erreicht werden. Nach dem Zusammenräumen der Gerätschaften fand die Übungsbesprechung statt. Hierbei wurde vor allem die strukturierte und präzise Herangehensweise der Gruppenkommandanten herausgehoben, sowie die überaus schnelle Erstellung der Zubringleitung der Feuerwache Ahorn-Kaltenbach.

Im Anschluss wurde man vom Team der Villa Seilern zu einer Jause eingeladen. Die Kameraden der Feuerwache Ahorn-Kaltenbach und der Hauptfeuerwache Bad Ischl möchten sich beim Team recht herzlich für die Bereitstellung ihres Gebäudes für die heutige Feuerwehrübung bedanken. Im Ernstfall, welcher hoffentlich nie eintreten wird, profitieren jedenfalls beide Seiten davon.


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