Schutzwaldzentrum am Waldcampus eröffnet
TRAUNKIRCHEN. Bundesministerin Elisabeth Köstinger eröffnete das Schutzwaldzentrum am Waldcampus Österreich.

Bereits im September 2020 wurde von den vier Kooperationspartnern, BMLRT, BFW, BOKU und ÖBF AG das Schutzwaldzentrum gegründet.
Schutzkompetenz in Informationen, Wissensvermittlung und Innovationen steht dabei im Vordergrund. Das Schutzwaldzentrum stellt die für unsere Gesellschaft wesentliche Schutzfunktion des Waldes in den Mittelpunkt und ist bestrebt, das Bewusstsein für die „grüne“ Schutzinfrastruktur gegen Naturgefahren durch konkrete Projekte zu steigern.
Aufgrund der Corona Pandemie konnten die Aktivitäten des Schutzwaldzentrums nur in verringertem Ausmaß durchgeführt werden.
Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, eröffnete nun im Beisein der Kooperationspartner, das Schutzwaldzentrum, welches am Waldcampus Österreich in Traunkirchen angesiedelt ist und übernahm symbolisch von Leiter Florian Hader einen überdimensionalen Schüssel aus Eichenholz.
Schutzwald-Einzugsgebiet in Ebensee
Nur wenige Kilometer vom Waldcampus entfernt, in der Ebenseer Ortschaft Rindbach soll ein Schutzwald-Einzugsgebiet entstehen. Auf 23,4 Quadratkilometer, direkt an den Traunsee angrenzend sind ein Naturlaboratorium und ein Trainingsgebiet für praktische Ausbildungslehrgänge geplant. In Rindbach sollen geologische, hydrologische, hydraulische, forst- und bautechnische Zusammenhänge im Kontext eines Naturgefahrenmanagements vermittelt werden. Die Laufzeit dieses Projektes ist mit 30 Jahren veranschlagt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden