Orgelwein-Taufe in der Kaiserstadt

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Thomas Leitner Tips Redaktion Thomas Leitner, 15.05.2022 15:11 Uhr

BAD ISCHL. Mit einem feierlichen Gottesdienst und anschließender Weinsegnung des Orgelweines, fiel am Sonntag der Startschuss zu einer Vielzahl an zukünftigen Aktivitäten zur Finanzierung der Restaurations- und Sanierungsarbeiten der Kaiser Jubiläums Orgel in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, Bad Ischl. Zum Ende des Gottesdienstes, informierten Mitglieder des Orgelkomitees über die geplanten Arbeiten, den zu erwartenden Kostenaufwand von rund 800.000 Euro und luden zur Verkostung des Orgel Wei

Anlässlich der abgeschossenen Planungsarbeiten zur Renovierung der KAISER JUBILÄUMS ORGEL stellte die röm. kath. Pfarre Bad Ischl im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes ihren „Orgel Wein 2024“ vor, dessen Verkaufserlös zur Finanzierung des Großprojektes beitragen wird.  Erhältlich ist der Grüne Veltliner des Langenloiser Weingutes Jurtschitsch im Pfarrsekretariat und an ausgewählten Freitagen am Ischler Wochenmarkt. Als Weinpatin fungierte die Obfrau der Bad Ischler Goldhauben Frauen, Klara Loidl. Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst durch das Vocalensemble Bad Ischl und Organistin Raminta Skurulskaite Fuchs sowie den Ischler Genussgeigern. 

Die Kaiser Jubiläums Orgel ist in ihrer Historie und ihrem kulturellen Wert unvergleichlich in Österreich. Der Bau der mit 4.155 Pfeifen ausgestatteten Orgel, wurde zum sechzigjährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs I. von Matthäus Mauracher begonnen und zum 80. Geburtstag des Monarchen fertiggestellt. „Ihre Besonderheit liegt im sogenannten Fernwerk, einer am Gewölbeboden der Kirche aufgestellten eigenen Orgel, die mit der Hauptorgel verbunden ist. Vom Fernwerkgehäuse führt ein zwölf Meter langer Schallkanal zur Öffnung der Kirchendecke, wo die Töne im Presbyterium von der Höhe in den Kirchraum herabklingen. Ein musikalisches Klangerlebnis der Sonderklasse, auf das sich Kirchenbesucherinnen und Besucher ab 2023 freuen können“, beschrieb der designierte Leiter des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz, Ewald Nathanael Donhoffer OPræm einen Edelstein des Musikjuwels in der Stadtpfarrkirchen Bad Ischls.

Die Wiederherstellung des Fernwerkes ist eine der zentralen Restaurationsarbeiten. Die letzte Sanierung fand vor 30 Jahren statt, bei der das Fernwerk nicht saniert und reaktiviert wurde.

„Wir tragen die Verantwortung, dass das Instrument auch den nächsten Generationen mit seiner vollen Klangfülle zur Verfügung steht“, schildert Johann Panhuber, Obmann des Orgelkomitees, einen der Beweggründe, das finanzielle Großprojekt nach dem erfolgreichen Abschluss der Kirchensanierung und Neugestaltung nun in Angriff zu nehmen.  „Die Orgelrenovierung ist ein Projekt von überregionaler, überkonfessioneller und überparteilicher Dimension, lädt Panhuber ein, Teil dieses Projektes zu werden und sich durch eine Spende an der Sanierung zu beteiligen. Der Verein St. Nikolaus, Freunde der Stadtpfarrkirche Bad Ischl hat sich wie bei der Neugestaltung 2017 um die Sanierungsarbeiten angenommen und wickelt das Projekt ab. Informationen und Möglichkeiten zur Spende finden Sie unter www.sanktnikolaus.at

Nach Abschluss der Planungsarbeiten unter Einbindung des Bundesdenkmalamtes und des Orgelreferates der Diözese Linz wurden mit den ausführenden Firmen Rieger-Orgelbau GmbH aus Schwarzach/Vorarlberg und der Orgelwerkstatt Christian Scheffler GmbH aus Jacobsdorf/Deutschland die notwendigen Arbeiten festgelegt und der zeitliche Rahmen fixiert. Die Umsetzung der ersten Arbeiten beginnen im August des heurigen Jahres mit einer Teilbegasung der Kirche zur Schädlingsbekämpfung. 

Die Fertigstellung der Restaurationsarbeiten ist für Weihnachten 2023 geplant. Zu Beginn des Kulturhauptstadtjahres 2024 wird das neu restaurierte Instrument im Rahmen einer Orgelweihe erstmals in vollem Volumen und Klang zu hören sein.

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