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BAD ISCHL. In der Trinkhalle fand eine Lesung von Schauspielerin Corinna Harfourch mit musikalischer Umrahmung zum Gedenken an die jüdische Violinistin Alma Rosé statt. 

Ines Schiller (Bürgermeisterin), Hideyo Harada (Klavier), Elisabeth Schweeger (Künstlerische Geschäftsführerin Salzkammergut 2024), Corinna Harfouch (Rezitation), Laticia Honda-Rosenberg (Violine). Foto: Pia Fronia

Die bekannte deutsche Charakterdarstellerin Corinna Harfourch rezitierte in der Trinkhalle Bad Ischl in berührender und einnehmender Art und Weise aus dem beeindruckendem und zugleich sehr leidvollem Leben der jungen jüdischen Geigerin, Dirigentin, Komponistin und Leiterin des Frauenorchesters in Auschwitz, Alma Rosé. Die Violinistin Latica Honda-Rosenberg und die Pianistin Hideyo Harada ermöglichten dem Publikum durch ihre Interpretation ausgewählter Werke von Mozart, Beethoven, Bach, Brahms, Janácek, Dvorak, Kreisler, Ernst Bloch, Cesar Frank, Chopin und vielen weiteren Komponisten, ein auf und ab der Gefühle und somit ein lebhaftes Teilhaben an einer sehr traurigen, wie wahren Geschichte.

Mit der tragischen Lebensgeschichte der jüdischen Künstlerin Alma Rosé, die eng mit dem Salzkammergut verbunden war, startet eine Veranstaltungsreihe, die bereits auf das Kulturhauptstadt Jahr 2024 und auf die Programmlinie Macht und Tradition verweist.


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