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LAAKIRCHEN. Drei Ähren, ein Mühlrad und die Traun: Das sind die wesentlichen Elemente des Laakirchner Stadtwappens. Was nur wenige wissen: Den Grundentwurf für das 1967 verliehene Wappen lieferte eine damals 13-jährige Schülerin. 

Christl Sammer mit ihrem Original-Entwurf für das Laakirchner Wappen (Foto: Tóth)
Christl Sammer mit ihrem Original-Entwurf für das Laakirchner Wappen (Foto: Tóth)

Mit einem Zeichenwettbewerb suchten die Verantwortlichen der – damals noch – Gemeinde Laakirchen nach Ideen für das geplante Wappen. „So einfach wie möglich“ sollte es sein, erinnert sich Christl Sammer an die Aufgabenstellung.

Auch die 13-jährige Christl Hüttner – heute Sammer – machte mit. Die Idee zur Gestaltung kam aus der eigenen Familie: „Meine Eltern haben in der Papierfabrik gearbeitet, meine Großeltern führten eine kleine Landwirtschaft. Für mich waren diese beiden Dinge wichtig, damit es uns gut geht“, so die Laakirchnerin. Die Traun, die im Laakirchner Wappen durch eine Wellenlinie dargestellt wird, deutete sie durch eine blaue Färbung der unteren Wappenhälfte an.

Wenige Wochen nach der Abgabe der Zeichnung wurde sie in die Direktion der Mädchenhauptschule gerufen: „Alle Lehrer waren da und auch der Bürgermeister“, erinnert sich Christl Sammer. Dort erfuhr sie, dass ihre Idee Anklang gefunden hatte. Ein damals überreichtes Blumenbuch mit Widmung „für Deinen guten Wappenentwurf“ hat sie noch heute.

Wirklich stolz sei sie gewesen, als sie zum ersten Mal das „richtige“ Wappen gesehen habe: „Das hat mich sehr gefreut, dass meine Ideen alle aufgegriffen wurden“, so die Laakirchnerin.

Was für die mittlerweile dreifache Großmutter heute noch wichtig ist und sie auch weitergeben möchte: „Ich habe damals als Kind mitbekommen, dass man – wenn man sich bemüht – auch etwas schaffen kann.“


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