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SALZKAMMERGUT. Der Monat Juli war im Salzkammergut zu warm und zu trocken. Wie es im August weiter geht erklärt Meteorologe Christian Brandstätter.

Die Temperaturen laden zum Baden ein. (Foto: Hörmandinger)
Die Temperaturen laden zum Baden ein. (Foto: Hörmandinger)

Der Juli 2022 fiel durchschnittlich 1,5 Grad wärmer aus als das langjährige Mittel. Geprägt war der Juli von zahlreichen sonnigen Tagen, bezüglich Unwetter kam das Salzkammergut relativ glimpflich davon. Auch der lang ersehnte Landregen blieb aus, wodurch in den meisten Regionen viel zu wenig Niederschlag fiel.

Laut METEO-data gab es im Juli 2022 in meisten Regionen sechs Tropentage mit Temperaturen über 30 Grad, dazu weitere 13 Tage über 25 Grad. Der heißeste Tag war der 25. Juli, wo verbreitet Höchstwerte bis 35 Grad gemessen wurden. Trotz der hohen Temperaturen gab es nur wenige Tage mit kräftigen Gewittern. Hervorzuheben sind ebenfalls der 21. Juli und der 26. Juli, wo teils kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel auftraten. Dazu wurden am 1. Juli auch Sturmböen bis 80 km/h registriert.

Zu wenig Niederschlag und mehr Sonnenstunden

Der Juli 2022 fiel viel zu trocken aus. Auf die Fläche gesehen fiel lediglich 50 bis 60 Prozent des Niederschlages als im Juli normalerweise üblich. „In Seewalchen betrug die Monatsmenge 81,5 mm, die mittlere Monatsmenge beträgt hier im Normalfall 139 mm“, erklärt Meteorologe Christian Brandstätter aus Seewalchen, um damit zu verdeutlichen, wie wenig Niederschlag es diesen Juli gab. Mit durchschnittlich 280 Sonnenstunden gab es auch zirka 20 Prozent mehr Sonne als normalerweise im Juli üblich. „Die Wetterlage ist im Moment ein wenig eingefahren, kurze Hitzephasen wechseln sich mit wechselhaften Nord-Westlagen ab. So geht es auch erstmal im August weiter. Flächiger Landregen, den viele Landwirte und waldbrandgeplagte Gebiete benötigen, ist weiterhin nicht in Sicht“, prognostiziert der Meteorologe.


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