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BAD ISCHL. In den letzten Wochen hat der Zaun an der Hundefreilaufzone in Kaltenbach großes Aufsehen erregt. Tips hat sich den Sachverhalt angesehen, nachgefragt und mit Betroffenen gesprochen.

Hundefreilaufzone in Kaltenbach (Foto: Katharina Wimmer)
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Viel diskutiert wurde in den letzten Wochen der Zaun rund um die Hundefreilaufzone in Kaltenbach. Die Gemeinde freut sich, dass nun endlich ein Zaun errichtet werden konnte – von Zukunft Ischl kommt Kritik, dass der Zaun nicht stabil genug sei. Im Gespräch mit zwei betroffenen Hundebesitzerinnen, die lieber anonym bleiben möchten, waren sich beide einig: Ein Zaun sei grundsätzlich begrüßenswert, bei diesem sei die Verletzungsgefahr für die Hunde aber zu groß. Bei näherer Betrachtung des Zaunes wird deutlich, dass es sich dabei lediglich um locker gespannte Schnüre handelt. „Alleine schon, dass sich ein Hund die Pfote darin verheddert und sich verletzt, ist zu gefährlich“, so die Betroffenen. Außerdem sei der Zaun einfach zu instabil. Sollte ein etwas größerer Hund dagegen laufen, könne dieser den Zaun mit Leichtigkeit niederreißen und verletze sich zudem mit großer Wahrscheinlichkeit dabei, so die Frauen.

Die rote Zone als Begründung

Als Grund dafür, dass kein stabilerer Zaun errichtet wurde, kommt seitens der Gemeinde der Verweis darauf, dass es sich dabei um eine rote Zone handele. „Der Gewässerbezirk hätte keinen festen Zaun genehmigt“, so die Bürgermeisterin Ines Schiller (SP). Baustadtrat Franz Putz von Zukunft Ischl sieht zwar ein, dass es ein sensibler Bereich in der Hochwasserzone ist, hält das Projekt aber nicht für unlösbar. „In der unmittelbaren Nachbarschaft sind Anlagen und Grundstücke wie die Tennisplätze und das Tisserand-Kurheim mit stabilen Zäunen eingefriedet“, so Putz und stellt klar, dass eine rasche Lösung mit den Behörden gefunden werden müsse.

Eine Frage der Haftung

Die beiden Frauen betonen aber, dass „Bad Ischl grundsätzlich sehr hundefreundlich“ sei und es etwa viele Mistkübel und Gacki-Sackerl gebe. Das merke man auch an der Sauberkeit in Bad Ischl. Eine weitere Sorge in Bezug auf den Zaun bei der Freilaufzone plagt die beiden Hundebesitzerinnen aber dennoch: „Wer haftet dafür, wenn sich mein Hund dort verletzt?“ Auf Nachfrage bei der Gemeinde liege die Verantwortung bei den Hundebesitzern selbst. „Entsprechende Schilder werden noch aufgestellt“, sagt eine Mitarbeiterin dazu.


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