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BAD ISCHL. Eine Person aus unwegsamen Gelände bergen, ein LKW-Unfall, die richtige Vorgangsweise bei vermissten Personen: die diesjährigen Feuerwehrübungen für die Jugendlichen hatten es in sich.

Übung: LKW Unfall in der Schottergrube (Foto: ff-badischl.at)
  1 / 3   Übung: LKW Unfall in der Schottergrube (Foto: ff-badischl.at)

Am Freitagnachmittag, den 9. September, wurde die 24-Stunden-Übung gestartet. Zum Einsatz kamen die Jugendlichen der Hauptfeuerwache Bad Ischl, den freiwilligen Feuerwehren Jainzen und Pfandl, sowie der Feuerwachen Reiterndorf und Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein.

Erste Übung mit der Ischler Bergrettung

Bei der ersten Übung handelte es sich um eine Personenbergung aus unwegsamen Gelände: der Klettersteig Hinterstein diente als Übungsort. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Bad Ischler Bergrettung, die mit 15 Männern anrückte und die Zeit mit den jungen Helfern von Morgen sichtlich genoss. Bei der rund vier Stunden dauernden Übung konnten die Jugendlichen verschiedenste Bergungs- und Abseiltechniken kennenlernen, bzw. das bereits gelernte vertiefen und in der Praxis umsetzen.

Zum gemeinsamen Abendessen trafen sich die Helfer anschließend in der Feuerwache Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein. Ines Schiller, Bürgermeisterin der Stadt Bad Ischl, spendete dankenswerterweise das Essen, welcher auf diesem Wege nochmals ein großes Dankeschön ausgesprochen werden darf.

Mehrere Übungen in der Nacht

Neben kleineren Übungen und Schulungen können mehrere Ereignisse aus der heurigen 24-Stunden-Übung herausgestrichen werden. Dazu zählen jedenfalls die nächtlichen Einsätze der Jugendlichen.

Am Freitagabend rückten die jungen Helfer zu einem LKW-Unfall in der Schottergrube der Firma Falkensteiner im Vorsteherweg aus. Dabei musste neben der Personenrettung mittels Spezialgerät auch ein umgefallenes Fahrzeug mittels Hubzug wieder auf seine vier Räder gestellt werden.

Kurz nach Mitternacht wurden die Jugendlichen zu einem Brandmeldealarm gerufen.

Vermisste Personen im Gebiet der Hundeschule

Die anschließende Rast dauerte nicht lange: um 5.00 Uhr morgens wurden zwei Personen in der Nähe der Hundeschule in Pfandl vermisst. Hierbei stand im Vordergrund, die richtige Vorgehensweise zu finden und die vorhandenen Kräfte entsprechend einzuteilen. Auch die Drohne der Hauptfeuerwache Bad Ischl half den Jugendlichen bei der Suche, die erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Im Anschluss freuten sich der Nachwuchs über ein Frühstück im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Pfandl.

Zur letzten Übung ging es am Samstagvormittag gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Ebensee. Als Ölwehr-Stützpunkt im Salzkammergut übten sie mit den Jugendlichen den Aufbau von Ölsperren in der alten Traun in der Engleitenstraße.

Abschließendes gemeinsames Mittagessen

Abschließend trafen die Helfer von Morgen am Samstagnachmittag verspätet im Gasthof zum Pfandl zum Mittagessen ein. Dies war gleichzeitig auch das Ende der heurigen 24-Stunden-Übung der Jugendgruppen der Ischler Feuerwehren und Feuerwache.

An dieser Stelle gilt nochmals ein herzliches Dankeschön allen Unterstützern und Mithelfern, die den Jugendlichen diese Ereignis ermöglicht haben.


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