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EBENSEE. Die „Lebenswette“ von Albert Detamble, 64 Jahre, der seit 50 Jahren in Ebensee lebt, klingt derart utopisch, dass man sich eine derartige Leistung im ersten Moment gar nicht vorstellen kann.

 (Foto: Hörmandinger)
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Der leitende technische Angestellte Albert Detamble trat am 1.Oktober 2020 den Weg vom Berufsleben in den wohlverdienten Ruhestand an. Und zwar zu Fuß, von seinem Arbeitsplatz in Gmunden heim nach Ebensee. Doch nicht entlang der Straße, sondern über die Berge. Gmundnerberg, Grasberg und Feuerkogel wurden passiert.

Tausend Gipfel über tausend Meter

Diese Wanderung in den Ruhestand hat Spuren hinterlassen und animierte Albert Detamble zu seiner angeführten Lebenswette: tausend Gipfel über tausend Meter. Die Begeisterung für die Natur war Grundlage für die nahezu unglaubliche „Lebenswette“, ergänzt von der Vermeidung eines etwaigen Pensionsschocks und der körperlichen Ertüchtigung durch dieses hochgesteckte Ziel. 250 Gipfel hatte Albert Detamble, der einer Bergsteigerfamilie entstammt, bereits in der Tasche.

Fünf Berge pro Woche und das zu jeder Jahreszeit

Künftig standen 250 Gipfel pro Jahr, das bedeutete fünf Berge pro Woche, zu allen Jahreszeiten, auf dem Programm. Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Schneeschuhtouren, Skitouren, Langlauftouren und Botanische Touren. Eigentlich ein unerreichbares Ziel.

Doch nicht für Albert Detamble. Der begeisterte Bergsteiger, Fotograf und Botaniker hält jetzt, nur zwei Jahre nach Formulierung seiner „Lebenswette“, bei 750 Gipfeln.

Positive Zwischenbilanz

„Ich habe viel Schönes erlebt in den letzten beiden Jahren. Ich habe zahlreiche, unbekannte Gipfel kennengelernt, habe Unglaubliches gesehen wie den Schneelochgletscher mit seiner absurden Landschaft, habe Interessantes erfahren wie zum Beispiel, dass es im Gemeindegebiet von Ebensee drei Berge namens ‚Brunnkogel’ gibt und ich habe auch botanische Raritäten wie das ‚Erzherzog-Johann-Kohlröserl’ am Rinnerkogel gefunden!“, zieht Albert Detamble positive Zwischenbilanz.

„Ich bin zuversichtlich, mein Ziel bis 2024 zu erreichen“

„Die Anfahrten zu neuen Gipfeln werden nun schon etwas länger, die Berge ein wenig anspruchsvoller, doch wenn ich gesund bleibe, bin ich zuversichtlich, mein Ziel bis zum Jahr 2024 zu erreichen“, blickt der begeisterte Bergsteiger in die nahe Zukunft.

Albert Detamble führt genau Buch über den Weg zur Realisierung seiner Lebenswette. Von jedem Gipfel gibt es ein Foto mit einem kleinen, roten Gipfelkreuz, dem Markenzeichen und Dokumentationsnachweis des Ebenseers.

Blog über die Bergtouren trägt zu mehr Sicherheit bei

Darüber hinaus dokumentiert er seine Besteigungen penibel, hinterlegt diese mit Bildmaterial und liefert unter „www.albertstouren.com“ genaue Tourenbeschreibungen. In Ergänzung zu herkömmlichen Wanderführern soll die Darstellung der Schwierigkeitsgrade jedem Interessierten bei der Beantwortung der Frage „Passt diese Tour für mich?“ Hilfestellung leisten. „Das ist mir besonders wichtig und soll mein Beitrag zu mehr Sicherheit am Berg sein“, stellt Albert Detamble klar.

Wandern und Bergsteigen als Lebenselixier

Drei Viertel seines hochgesteckten Zieles hat Albert Detamble bereits erreicht. Von Pensionsschock konnte niemals die Rede sein, vielmehr ist Wandern und Bergsteigen zum Lebenselixier des top-fiten Jungpensionisten geworden. Mit seinen Berichten will der Ebenseer die Freude am Bergsteigen und das Genießen unserer herrlichen Natur auch anderen Menschen näher bringen. Mit exakten Darstellungen der Schwierigkeitsgrade liefert er darüber hinaus einen Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Bergen.

Albert Detamble freut sich über jeden Besucher auf seinem Blog, auf wohlgemeinte Kommentare und offenen Erfahrungsaustausch. Guten Mutes nimmt er das letzte Viertel seiner Lebenswette in Angriff.


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