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GMUNDEN. Das Interesse an der AoCG-Ausstellung in Gmunden ist ungebrochen: Tausende Besucher bestaunen Kunstwerke aus Keramik. Nun wurde die Präsentation bis Ende Oktober verlängert, zudem findet ab 9. November eine Winterausstellung statt.

  1 / 2   Marketingleiterin Eva Böhnisch und Erlebniswelt Guide Gerhard Platterer überreichen einer Familie aus Düsseldorf eine Überraschung der SAN Edition von Gmundner Keramik als 10.000 Besucher (Foto: Gmundner Keramik)

Im Rahmen der Academy of Ceramics Gmunden (AoCG) waren sechs internationale Künstler eingeladen, bei Gmundner Keramik zu arbeiten. Innerhalb der regulären Abläufe in der Manufaktur konnten sie ihre Ideen und Visionen verwirklichen und in einer Ausstellung präsentieren. Der Fokus der Academy liegt dezidiert auf Kunst und nicht auf Kunsthandwerk. Das Team der Gmundner Keramik unterstützte die Künstler und stand ihnen nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern sorgte auch für die soziale Einbindung der Künstler.

Keramik aus Gmunden in Europa

Linda Luse (LV/AT) und Rosi Steinbach (DE) schließen gerade mit einer Edition und einer großen Installation aus abgeformten Maispflanzen ihre letzten Arbeiten ab, während die anderen Künstler nach einer intensiven Zeit wieder ihrer Wege gehen und die Idee der Academy in die Welt hinaus tragen. Ben Orkins (SA) in Gmunden entstandene Werke waren auf der „London, 1-54 Contemporary African Art Fair“ und in Amsterdam zu sehen, Domenika Bednarsky (DE) bereitet eine Ausstellung mit AoCG Werken in Berlin bei Robert Grunenberg und dann in Wien bei Zeller van Almsick vor. Die ukrainische Künstlerin Maria Kulikovska zeigt ihre bemalten Keramik-Teller im renommierten Ujazdowski Castle, Centre for Contemporary Art, Warschau und gleichzeitig eine Ausstellung im Francisco Carolinum Linz. Julia Beliaewa (UA) kommt im Winter wieder aus Kiew zurück, um in Gmunden weiter an ihren, an ausgebrannte Hochhäuser erinnernden, Skulpturen für eine Einzelausstellung im OK Linz ab März 2023 zu arbeiten.

 Ungebrochenes Interesse aus Nah und Fern

Das rege Interesse der Besucher aus Nah und Fern ist ungebrochen. Nachdem mittlerweile mehr als 10.000 Personen die AoCG-Ausstellung in Gmunden besucht haben, wird die Präsentation bis Ende Oktober verlängert und es findet eine Winterausstellung ab 09.11.2022 statt. Bei dieser werden bedeutende Werke aus der Frühzeit der Keramikmanufaktur, von Emilie Schleiß-Simandl und Michael Powolny, sowie den Größen der „Gruppe H“ Gudrun Wittke-Baudisch und Franz Josef Altenburg gezeigt.


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