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GMUNDEN. „Lola rennt“ - Man denkt an den Filmklassiker, wenn man sieht, wie unermüdlich Lola Wagner seit einem Jahr für all jene sammelt, die Kranke und Gebrechliche verarzten, pflegen und betreuen. Auslöser für das Engagement der Gmundnerin waren jene Szenen gewesen, als militante Impf- und Corona-Maßnahmen-Gegner Spitals- und Pflegepersonal beflegelt und attackiert hatten.

Übergabe des Projektes "Nächstenliebe" (v. l. n. r.): Gisela Wydra (Hilfswerk), Stefan Krapf, Andra Pieringer (Rotes Kreuz), Lola Wagner, Thomas Bergthaler (Sozialamt, Rotes Kreuz), Annemarie Leitner und Christa Bachlechner (Hilfswerk). (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)

„Wir können das nicht verhindern, aber dafür sorgen, dass unsere Pflegekräfte nicht weiter verstört werden, sondern ein Maximum an Zuneigung und Wertschätzung bekommen“, sagten sich Wagner und ihre Mitstreiterin Annemarie Leitner und fingen an, privat und bei Firmen zu Geld und Gutscheine zu sammeln.

Seither beschenken sie in ihrem Projekt „Nächstenliebe“ Spitäler, Heime, das Rote Kreuz und andere Vereine, die mobile Betreuungsdienste leisten, mit Krapfen, Obstschalen, Molkereiprodukten, Jausen, Kunst, Kinderzeichnungen und Gutscheinen von Betrieben vom Gasthof bis zum Baumwipfelpfad. Einige tausend Euro waren diese Geschenke wert.

„Die Wertschätzung für jene, die in Pandemiezeiten Unglaubliches leisten, ist genauso bedeutsam, wenn nicht wichtiger als das Monetäre“, meinte Bürgermeister Stefan Krapf bei der jüngsten Übergabe im Rathaus. „Das zeigt immer wieder, dass 95 Prozent der Bevölkerung dankbar hinter euch stehen.“

Beschenkte waren diesmal Vertreterinnen der extramuralen Dienste des Hilfswerks und des Roten Kreuzes, die bei ihrer aufsuchenden Pflege längst wieder strenge Corona-Schutzmaßnahmen anzuwenden haben.

 


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