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GSCHWANDT. Unter seinen Fans ist die Neugier jedes Jahr groß: Welches Bauwerk wird Thomas Schneebauer diesmal als Vorbild für sein Lebkuchenhaus auswählen? Heuer fiel seine Wahl auf den höchsten Kirchturm der Welt das Ulmer Münster.

Schneebauer (Foto: Tóth)
Schneebauer (Foto: Tóth)

Was vor rund 30 Jahren mit einem Nachbau von Schloss Cumberland begann, führte den Lebkuchenkünstler Thomas Schneebauer mittlerweile fast um die ganze Welt allerdings immer im Miniaturformat. Unter den von ihm gebauten Kunstwerken waren das Taj Mahal ebenso wie die Kathedrale von Santiago de Compostella.

Diesmal hat er sich den Ulmer Dom ausgesucht: „Der Bau wurde 1377 begonnen und es ist bis heute der höchste Kirchturm der Welt“, zeigt sich Schneebauer begeistert. So wie die Erbauer damals hatte auch der Lebkuchen-Architekt mit der Statik zu kämpfen, doch dank einer guten Trocknungszeit brauchte es außer Lebkuchen und Zuckerguss keine stützenden Baumaterialien. Zu sehen ist das Lebkuchen-Kunstwerk in der Auslage des Gmundner Stadttheaters.


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