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GMUNDEN. Auf der Turmuhr der Bürgerspitalkirche sollte man besser nicht nachschauen, wie spät es ist. Saniert wurde sie trotzdem.

 (Foto: Stadtgemeinde Gmunden)
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Die zum Kammerhof-Komplex gehörende Bürgerspitalkirche St. Jakob feiert heuer bekanntlich ihr 1000-Jahre-Jubiläum. Der Innenraum ist bereits Ende des vergangenen Jahres restauriert worden. Zuletzt ist auch die lange stillstehende Turmuhr einer Revision unterzogen worden. Sie funktioniert wieder und stellt ein Kuriosum dar. So wie auch auf dem Grazer Uhrturm sind nämlich die Zeiger seit jeher vertauscht. Der kurze zeigt die Minuten an, der lange die Stunden.

Weshalb? Vor Einführung der Pendeluhr Ende des 17. Jahrhunderts gab es wegen der Ungenauigkeit der Uhrwerke nur (lange) Stundenzeiger. Diese wurden belassen, als man erst später (kurze) Minutenzeiger hinzufügte. Heute funktioniert die Uhr elektrisch, das alte Uhrwerk kann aber im Rahmen von Sonderführungen im Dachboden der Kirche besichtigt werden.

Festgottesdienst am 20. Mai

Teil des Jubiläums wird im Übrigen ein Festgottesdienst sein, den Stadtpfarrer Gerald Geyrhofer am 20. Mai zelebrieren wird. Der Gmundner Kammerchor wird dabei eine Messe des Gmundner Kirchenkomponisten Johann Ev. Habert (1833 - 1896) aufführen.

 


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