Ebensee hieß seine neuen Bürger willkommen
EBENSEE. Zu einem Willkommensfest lud die Gemeinde Ebensee alle neu zugezogenen Einwohner Ende Jänner. Insgesamt sind in den letzten beiden Jahren 192 Personen an den Traunsee gezogen.

„Wohnen, wo andere Urlaub machen“ - diesen Slogan haben zahlreiche Menschen in den letzten beiden, von der Pandemie geprägten, Jahren in die Tat umgesetzt. Konkret sind 192 Personen in den Jahren 2021 und 2022 nach Ebensee gezogen und haben ihren Wohnsitz in die Salinengemeinde verlegt. Für diese neu zugezogenen Gemeindebürger lud die Marktgemeinde traditionell um Maria Lichtmess, heuer am 25. Jänner, zu einem Willkommensfest ins Museum Ebensee.
Politik begrüßte Bürger
Bürgermeisterin Sabine Promberger (SP), Vizebürgermeisterin Franziska Zohner-Kienesberger (Bürgerliste Ebensee) und Gemeindevertreter von BÜFE und FPÖ begrüßten die „Neu-Ebenseer“ und wiesen auf die informative Homepage der Marktgemeinde sowie die elektronische Willkommensmappe hin. In diesem Rahmen stellten die Verantwortlichen den neuen Heimatort mit all seinen kulturellen und sportlichen Angeboten vor. Dabei hoben sie besonders die landschaftliche Schönheit und den vielfältige Brauchtum hervor. „Sie haben ein lebenswertes Fleckerl im Salzkammergut zu Ihrem Wohnsitz gewählt - genießen Sie die Schönheit und die Herzlichkeit unseres Heimatortes“, unterstrich Bürgermeisterin Sabine Promberger die Vorzüge „ihrer“ Traunseegemeinde.
Einblick in die Geschichte Ebensees
„Ich versichere Ihnen, Ebensee ist ein extrem spannender Ort: Vom Tourismus zur Industrie, von der Tradition zur Moderne“, begrüßte Museumsleiter Franz Gillesberger die frischgebackenen Ebenseer. „Sie werden sich bestimmt bei uns wohlfühlen. „Und“, fügte er hinzu,“ Ebensee ist ein bisschen anders im freundschaftlichen Umgang miteinander, etwa im Fasching - das werden Sie in den nächsten Wochen selbst kennenlernen“. Im weiteren Verlauf der Feierstunde gewährte Gillesberger bei einem Rundgang durch das Museum einen Einblick in Geschichte, Kultur und Brauchtum Ebensees. Beim abschließenden Buffet hatten die neuen Ebenseer Gemeindebürger ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zum Plaudern und zum Anstoßen auf ihre neue Wahlheimat.
von Reinhard Hörmandinger


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