Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

VORCHDORF. Zum Nachdenken anregen will ein Projekt in der Pfarrkirche Vorchdorf: In den kommenden Wochen ist neben einem Fastentuch auch eine Installation mit drei rund 150 Zentimeter langen Eisennägeln zu sehen. Dazu kommen besondere Klänge.

Kunstschmied Stefan Haan beim Fertigen der Nägel (Foto: vorchdorfmedia)
Kunstschmied Stefan Haan beim Fertigen der Nägel (Foto: vorchdorfmedia)

Die Idee für den vorösterlichen Fastenzyklus stammt von Hermann Gstettner. Neben der Verhüllung des Barockaltars durch ein Fastentuch - dieses wird erst am Karsamstag wieder entfernt - gibt es eine besonders eindrückliche Installation: Drei vom Vorchdorfer Kunstschmied Stefan Haan eigens gefertigte Eisennägel, jeder rund eineinhalb Meter lang und zwölf Kilo schwer, werden von einem über 200 Jahre alten Trambalken gehalten. Diesen hat Tischlermeister Manfred Bammer zur Verfügung gestellt. „Sie können zum Nachdenken darüber anregen, wir wir oftmals festgenagelt worden sind“, lädt Pater Franz Ackerl ein.

Ergänzt werden die fastenzeitlichen Symbole durch stimmungsvolle Musik an den ersten drei Fastensonntagen: Am 26. Februar ist die Harfenistin Elisabeth Eder gemeinsam mit zwei Sängerinnen zu hören. Eine Woche später, am 5. März, spielen Alexander Gstettner Stefan Wolauschegg, Albert Heitzinger und Hannes Marehard auf dem Waldhorn. Den Gottesdienst am 12. März gestalten Helene Pöschl und Johanna Kirner am Saxophon. Beginn ist jeweils um 10.15 Uhr, Eintritt: freiwillige Spenden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden