Mit Leib und Seele für die Feuerwehr im Einsatz
PINSDORF. Nach 25 Jahren verabschiedete sich Johannes Briganser als Kommandant der Feuerwehr Pinsdorf. Sein Nachfolger Michael Albecker streut ihm Rosen.

Mit dem ersten reinen Bezirks-Sommerlager für die Feuerwehrjugend in Pinsdorf schloss sich für Johannes Briganser im Vorjahr ein Kreis: Immerhin hatte er schon 1991 die Pinsdorfer Feuerwehrjugend ins Leben gerufen – sieben Jahre, bevor er erstmals zum Kommandanten gewählt wurde. Der Erfolg der Initiative: Aktuell kommen rund 80 Prozent der Pinsdorfer Feuerwehrmitglieder aus der eigenen Feuerwehrjugend, erzählt Kommandant Michael Albecker, der kürzlich zum Nachfolger von Briganser gewählt wurde.
Im Zuge der Amtsübernahme würdigte er die Leistungen seines Vorgängers und erinnerte an Meilensteine wie den Fuhrpark oder die Errichtung des Katastrophenhilfslagers . Aber auch die unzähligen Unfalleinsätze auf der B145 und Naturereignisse wie Hochwasser, Hagel oder die Schneekatastrophe von 2006 fanden Erwähnung. „Ich habe eine sehr gut ausgebildete Mannschaft übernommen, auf die man wirklich stolz sein kann“, so Michael Albecker, der seine eigene Motivation so beschreibt: „Der Kern unserer Aufgabe ist es, Personen in Notsituationen so schnell wie möglich zu helfen.“
Diese wichtige Hilfe leisten in Pinsdorf gleich drei Wehren: die FF Pinsdorf, die FF Wiesen (Kommandant Klaus Schiffbänker) und die BTF Hatschek (Kommandant Harald Grünfelder) mit insgesamt 137 Aktiven, 31 Jugendfeuerwehrmitgliedern und 38 in der Reserve.
Jürgen Berchtaler, als Bürgermeister auch für die Feuerwehren in der Gemeinde zuständig, bedankt sich bei Briganser, den FF-Kommandanten und Mitgliedern „für ihre Einsatzfreude und ihr Bemühen um die Sicherheit des Gemeindegebiets“.


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