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BAD ISCHL. Vergangenen Donnerstag lud die Kulturhauptstadt zu einer Veranstaltung in die Trinkhalle ein, bei der die ersten Projekte, die in der Kaiserstadt stattfinden werden, vorgestellt wurden.

Elisabeth Schweeger erklärte, worum es bei der Kulturhauptstadt geht. (Foto: Katharina Wimmer)
Elisabeth Schweeger erklärte, worum es bei der Kulturhauptstadt geht. (Foto: Katharina Wimmer)

Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) begrüßte die zahlreichen Gäste in der gut gefüllten Trinkhalle. Dabei betonte sie, dass „wir alle Teil der Kulturhauptstadt sind“ und es nur ein Erfolg werden könne, „wenn wir alle zusammenarbeiten“. Die künstlerische Leiterin der Kulturhauptstadt, Elisabeth Schweeger, führte das Publikum nochmals in den Zweck einer europäischen Kulturhauptstadt ein und erklärte, dass bei dem Projekt die Region „durch Kunst- und Kulturimpulse“ belebt werden solle. Eine Kulturhauptstadt soll das „Regionale mit dem Internationalen verbinden“.

85 Prozent der Projekte mit regionalem Bezug

Von insgesamt 180 Projekten derzeit seien etwa 85 Prozent von regionalen Künstlern, Vereinen und Projektträgern besetzt. Freilich seien oftmals auch internationale Künstler involviert, es halte sich laut Schweeger die Waagschale. Einige davon stellten die Projektanten in der Trinkhalle selbst vor. Musikalisch umrahmt vom Ischler Männergesangsverein, der Pernecker Klarinettenmusi und den „Salzkristallen“ - den jüngsten Musikern der Salinenmusikkapelle Bad Ischl.

Bad Ischler Kultur per App

Neben dem bereits bekannten Projekt „Wirtshauslabor“ von Christoph „Krauli“ Held in Zusammenarbeit mit den Schülern der Tourismusschule Bad Ischl, wurden viele weitere Kulturprojekte vorgestellt. Eines beschäftigt sich etwa mit den Bad Ischler „Kulturpfaden“, bei dem es um die englische Übersetzung einer mobilen App geht. Dabei können sich Gäste der Stadt vom Smartphone aus die Ischler Kultur näher bringen lassen - nun für internationale Gäste auch bald auf Englisch.

Offenes Klassenzimmer und Musikfest

„Im Garten der heilenden Kräfte“ möchte Wolfgang Schlag gemeinsam mit der HLW Bad Ischl eine Rasenfläche im Garten der Schule zu einem Paradies der Biodiversität umgestalten. Da in Zeiten von Corona oft der Wunsch nach einem „offenen Klassenzimmer“ im Garten bestanden habe, soll auch dies dort möglich gemacht werden. Bei der Fête de la Musique, die auch heuer bereits stattfindet, soll die Innenstadt Bad Ischls für den Verkehr gesperrt werden und Musiker an allen Ecken spielen. Dabei ist es egal, ob es eine Gruppe, ein Duo oder einzelne Musiker sind.


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