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ROITHAM/LAAKIRCHEN. In Roitham entsteht derzeit die Arena der Menschenrechte. Eine Station, das Friedenstor, wurde von der 4b Klasse der MS Laakirchen gestaltet - in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz. Nun wurde das Tor gemeinsam eröffnet.

 (Foto: Reinhard Hörmandinger)
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In Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz, unter der Projektleitung von Ingrid Hackl, hat die 4b Klasse das Friedenstor gestaltet. Angeleitet durch die Klassenvorständin Eva Maria Süss wurden die Wände gestaltet. Parallel dazu gab es eine Schreibwerkstatt, geleitet von der Deutschlehrerin Caroline Sitter-Krempl. Sie hat mit den Schülern Friedenstexte verfasst.

Bei der Eröffnungsfeier wurde das Friedenstor offiziell seiner Bestimmung übergeben. Direktorin Manuela Drack durfte als Ehrengäste die beiden Bürgermeister, Thomas Avbelj von der Gemeinde Roitham am Traunfall und Fritz Feichtinger von der Stadt Laakirchen, begrüßen. Der Obmann des Kulturerbevereins Roitham a.T., Christian Neudorfer, berichtete über die Entstehung des Vereins und Obstlt. Robert Hasenauer, der geistige Vater der Arena der Menschenrechte, über das Friedensprojekt.

Er hat mit den Schülern zuvor einen Workshop zum Thema Menschenrechte durchgeführt. Die Jugendlichen waren sowohl bei der künstlerischen Gestaltung sowie beim Workshop mit Eifer und viel persönlichem Einsatz beteiligt. Unter der Leitung von Ingrid Hackl und Eva Süss wurden persönliche Silhouetten erstellt und Friedenssymbole entwickelt. An zwei Tagen wurden diese von allen Schülern, in ihrer zuvor eigens gemischten Friedensfarbe, aufgemalt.

Bei der Eröffnungsfeier trugen Schüler die Friedenstexte vor, Bläser umrahmten das Fest. Ingrid Hackl gab einen Einblick in die Aufgabenstellung: „wir frieden, denn frieden ist ein Verb“, was bedeutet, dass Jeder und Jede aktiv etwas dazu beitragen muss, damit Frieden gelingen kann. 

Arena der Menschenrechte

Die Arena der Menschenrecht ist ein ca. 5 km langer Rundwanderweg, abseits von viel befahrenen Straßen. Die 30 Artikel der Menschenrechte werden auf diesem Weg in 10 Stationen zusammengefasst und künstlerisch präsentiert. Die Gestaltung haben Schulen, Vereine und Institutionen übernommen. Bis Ende 2023 sollen alle Skulpturen aufgestellt sein. Nach der Aufstellung der Übersichts- und Wegtafeln erfolgt eine Anbindung mittels QR-Code, wo sich der Besucher mithilfe seines Smartphones nähere Informationen zu jeder Station in deutscher und englischer Sprache einholen kann.

Die Eröffnung des Projekts, das unter der Patronanz der Kulturhauptstadt steht und Leader gefördert ist, findet im Frühjahr 2024 statt. Der Rundwanderweg ist dann jederzeit frei und kostenlos zugänglich.

von Reinhard Hörmandinger


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