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EBENSEE. Am dem Stephanietag wurde in Ebensee der Krambamberl gebrannt.

 (Foto: Hörmandinger)
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Am 2. Weihnachtsfeiertag trifft man sich in Ebensee traditionell in den Gasthäusern  in geselliger Runde zum Krambamberlbrennen. Der Wirt spendiert Hochprozentigen. Der Schnaps wird entzünde, auf einer Vorrichtung über dem Glas werden Zuckerstücke karamellisiert, der Zucker tropft in den brennenden Schnaps. Wenn die Flamme erlischt, ist der Krambamberl fertig. Er schmeckt süß, hat aber eine gefährliche, hochprozentige Wirkung.

Um diese ein wenig zu neutralisieren, wird zu Mittag ein zünftiges „Bratl“ aufgetischt. Während der Krambamberl entsteht, das kann bis zu einer Stunde dauern, löschen die Brauchtumspfleger ihren Durst mit  einer frischgezapften Halbe.

Zum Krambamberlbrennen am Stephanietag, das auch in familiärer Runde als Brauchtum hochgehalten wird, werden altüberlieferte Weihnachts-, Krippen-  und Hirtenlieder gesungen. 

 

 


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