Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BAD ISCHL. Nach der jahrelangen Vorbereitung war es am Samstag, 20. Jänner, endlich soweit: Die Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 wurde eröffnet. Bei der großen Eröffnungszeremonie im Kurpark Bad Ischl feierten mehr als 5.000 Besucher den offiziellen Start.

Hubert von Goisern sang mit dem Chor der 1000. (Foto: Hörmandinger)
  1 / 6   Hubert von Goisern sang mit dem Chor der 1000. (Foto: Hörmandinger)

„Die Zukunft gehört dem ländlichen Raum und den Frauen!“ Mit diesen Worten gab Elisabeth Schweeger, künstlerische Leiterin der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 den offiziellen Startschuss in ein spannendes Jahr voller Kunst, Kultur, Tradition und Brauchtum. Mit ihrem – vor allem weiblichen – Team gestaltete sie ein Programm mit über 300 Veranstaltungen, die verteilt über das Jahr 2024 und darüber hinaus gehen sollen.

Eröffnungstag: Für jeden etwas dabei

Am Samstag, 20. Jänner, fanden bereits ab 11 Uhr verschiedene Veranstaltungen in Bad Ischl statt. Dazu zählten etwa die Ausstellung „Kunst mit Salz und Wasser“ im Sudhaus, verschiedene Konzerte wie etwa von der Kinderliedermacherin Mai Cocopelli und Lesungen wie „Worte sind Salz und Sonne“ von Yasmo und Bad Ischls Stadtschreiberin Mieze Medusa im Café Zweitwohnsitz. Die Ischler Prangerschützen eröffneten mit einem Salut am Richard-Tauber-Steg das Kulturjahr.

„Ohne Kultur ist alles nichts“

23 Lichtmenschen, die stellvertretend für die 23 Kulturhauptstadtgemeinden stehen sollten, wiesen den Besuchern den Weg zur Eröffnungszeremonie um 17 Uhr in den Kurpark. In den Eröffnungsreden der anwesenden Politiker, betonten sie vor allem den hohen Stellenwert von Kunst und Kultur in Österreich und Europa. Martin Selmayr, Verteter der europäischen Kommission in Österreich, etwa stellte klar: „Ohne Kultur ist alles nichts“. Vor allem die Tatsache, dass sich 23 Gemeinden zu einem solch großen Projekt zusammenschlossen, zeige die „positive Energie der Region“, erklärte Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP). Vizekanzler Werner Kogler (GRÜNE) griff die auch die schwere geschichtliche Vergangenheit Österreichs auf und stellte klar: „Kunst und Kultur mit Herz und Hirn kann Hass und Hetze sehr viel entgegensetzen“.

Chor der 1000 beeindruckte die Besucher

Nach einer beeindruckenden Modeschau der HLA für Mode Ebensee, bei der die Schüler ihre Visionen von Trachten aus Papier zur Schau stellten, bekannte Tom Neuwirth aka Conchita nach ihrem Auftritt, dass sie nicht damit gerechnet habe, in ihrer außergewöhnlichen Robe tanzen zu können. Tosenden Applaus bekam Hubert von Goisern mit dem „Chor der 1000“, der sich auf der Bühne und unters Publikum mischte und zeigte, wie schön ein Chor aus 1000 Stimmen sein kann. Ein Jodler des gebürtigen Goiserers durfte dabei freilich nicht fehlen.

Diversität und Nacktheit verbinden

Unter dem Stichwort Diversität zeigte die Künstlerin Doris Uhlich mit ihrem Ensemble bei einem nackten Pudertanz, dass alle Menschen, egal mit welchem Handicap, gleich schön sein können und dies beim Tanzen zur Musik ausleben. Unter dem Motto „Die Kulturhauptstadt tanzt durch die Nacht“ begleiteten die Lichtmenschen abschließend die Besucher in die Stadt, um sich bei den Minusgraden aufzuwärmen und an verschiedenen Locations weiter zu feiern. Wie Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) sagte: „Ich lade Sie alle ein, diese Reise mit uns anzutreten!“

 

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden