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GMUNDEN. Die Gmundnerin Margareta Enser-de Groot äußert sich kritisch zum von Gottfried Helnwein auf dem Gmundner Rathaus angebrachten Kunstwerk.

Leserbrief von Margareta Enser-de Groot (Foto: Grafik Tips)
Leserbrief von Margareta Enser-de Groot (Foto: Grafik Tips)

„Thema total verfehlt: wenn der Herr Bürgermeister und der Herr Kulturstadtrat der Stadt Gmunden der einfach gestrickten einheimischen Bevölkerung, die erzkatholisch sozialisiert wurde, in ihrer akademischen Abgehobenheit erst erklären müssen, worum es hier geht, dann kann dieses Großplakat von Herrn Helnwein am Rathausplatz nur eine sehr teure Fehlinvestition von Steuergeldern in „Kulturregion Salzkammergut“ sein. Herr Helnwein, ein schlauer Künstler, der im Steuerparadies Irland lebt, hat unserer ländlichen Bevölkerung wieder einmal einen „alten Hut“ angedreht. Dabei hätte sich das Salzkammergut aus seiner langen Tradition heraus so facettenreich gegenüber Europa präsentieren können, besonders über das „weiße Gold“, das über Jahrhunderte auch Europas Geschichte geprägt hat, Es waren halt wieder die falschen Leute am Werk und es wundert mich nicht, dass sich der erfolgreiche Unternehmer und „Nachdenker“ Hannes Androsch aus der Organisation dieser Veranstaltung zurückgezogen hat.“

Margareta Enser-de Groot

Gmunden


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