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HALLSTATT. Mit der Pensionierung des langjährigen Pächters Ende 2023 wurde der Betrieb des Gasthauses „Zur Mühle“ geschlossen. Um das Haus, das im Eigentum der Marktgemeinde Hallstatt ist, in eine gute Zukunft führen zu können, wurde ein Prozess zur Erarbeitung eines Konzeptes gestartet.

Die Zukunft des Gasthofs "Zur Mühle" in Hallstatt wird neu definiert. (Foto: Franz Frühauf)
  1 / 2   Die Zukunft des Gasthofs "Zur Mühle" in Hallstatt wird neu definiert. (Foto: Franz Frühauf)

Der Gasthof „Zur Mühle“ ist ein Haus mit Geschichte. Diese begann bereits im 15. Jahrhundert mit der Verarbeitung von Getreide aus dem Ennstal. Vor der Schließung war die Mühle ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt in Hallstatt. In der Vergangenheit wurde der Gasthof auch als Jugendherberge der Naturfreunde Hallstatt genutzt. Nun will man in Hallstatt an der Zukunft dieses geschichtsträchtigen Orts arbeiten. Dies erfolgt im Dialog mit der Bevölkerung.

Offener Dialog mit der Bevölkerung

Im Rahmen eines offenen Planungsdialoges wurden daher die Hallstätter eingeladen, ihre Ideen und Anliegen für die künftige Nutzung einzubringen. Die erste Station des Abends war direkt im Gasthaus Mühle. Für viele bot sich das erste Mal die Möglichkeit, neben der Gaststube auch die oberen Stockwerke zu besichtigen. Im Anschluss an den „Lokalaugenschein“ wurden im Kultur- und Kongresshaus von den circa 40 Teilnehmern an weiteren Stationen über mögliche Nutzungsideen abgestimmt, Einschätzungen zum Leben und den Angeboten in Hallstatt abgegeben und konkrete Vorschläge am Bestandsplan festgehalten. Für die Sammlung weiterer Ideen steht im Gemeindeamt bis Ostern eine Ideenbox zur Verfügung.

Abstimmung auch digital möglich

Auch im Internet kann mittels QR Code (am Gemeindeamt erhältlich) eine digitale Pinnwand für Anregungen, Vorschläge und Einschätzungen genutzt werden. Alle Ergebnisse aus dem Planungsdialog werden nun vertieft und im Detail in der Gemeinde beraten, um so die beste Lösung für die Weiternutzung des Gasthauses Mühle zu finden. Dazu wird die Gemeinde von ihrer Raumplanerin Claudia Schönegger und Architekt Richard Steger unterstützt und durch Mittel der Leader-Region Kulturerbe Salzkammergut (Regis) gefördert. Die Ergebnisse und das Konzept werden im Herbst öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt.


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